"Wissen Sie, welchen Test sie machen wollen?" "Ja, bitte professionelle Nasenreinigung." Den Lacher hatte ich auf meiner Seite. Mein Humor bleibt. Manchmal schwarz, manchmal hängt er am Galgen, aber er ist nicht weg. Wir stehen an, für den notwendigen Test um die Intensivstation zu betreten. Ich philosophiere, dass "Nasopharyngealabstrich" sicherlich jeden beim Galgenmännchen zum Wahnsinn treibt.
Die Dankeschön-Tüten hätte ich fast zweimal vergessen. Einmal holt mein Mann sie, das andere Mal muss ich nochmal zurück zum Auto laufen. Überraschung, Freude. Und ein gut gelauntes Kind. Nach wie vor angeschlagen, aber um einiges fitter als am Freitag. Wir spielen Skip Bo zusammen, philosophieren mit der Sitzwache und der zuständigen Schwester über die Spiele, die so in einer Klinik gespielt werden und haben, wenn man die Umstände ausblendet, einen gar nicht so schlechten Nachmittag. Da wäre dann noch die Neugierde. Mein Mann begreift mit Zahlen die Welt ein Stückchen besser und ... wenn ich ehrlich bin, ich bereue es, dass ich nochmal nachgefragt habe, weil mein Mann die Zahl wissen wollte. Uff. Der Körper hat eine Höchstleistung vollbracht, dass er das so schnell überstanden hat. Dankbarkeit. Für die Schutzengel, die Schlimmeres verhindert haben. Für gute Gespräche auf der Autofahrt. Für das umsorgen des Kindes. Für die warmen Worte aus der Wohngruppe. Für die Sonnenstrahlen auf dem Rückweg.

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