* Heute morgen habe ich zwei Pakete für Obdachlose weg gebracht. Kleine Wichtelpakete, gefüllt mit Hygieneartikeln, Süsskram und Mandarinen. Zusammen mit 170 anderen Paketen bilden sie morgen eine Nikolausüberraschung für die Obdachlosen in der Stadt, die nichts davon ahnen und sich einfach nur über die sonntägliche Verteilung freuen.
* Immer mal wieder lasse ich ein Centstück fallen und stelle mir vor, wie sich der-/diejenige freut, der es findet. Einen Glückscent. Dass das gut klappt merke ich immer wieder, wenn ich mal einen finde. :)
* Vor einem Jahr habe ich Foodsharing kennen lernen dürfen. Seit ein paar Wochen hat es meine Jüngste für sich entdeckt und freut sich immer wieder, wenn jemand in der Nähe Lebensmittel vor dem Mülleimer gerettet hat und verteilt. Vor zwei Wochen haben wir eine junge Frau kennen gelernt, die sich sehr gefreut hat, dass wir bei der Verteilung auch an sie und ihren Hund gedacht haben. Als wir heute an einer Frau vorbei gefahren sind, die offensichtlich gerade auf der Strasse lebt, war es nur ein kurzes "teilen wir?" und ein "ja klar"....
* Morgen ist Nikolaus, der Schutzpatron der Kinder. Gerne wäre ich dabei, wenn die beiden Kinder unter uns im Haus morgen die Tür aufmachen und unsere Schokonikoläuse vor der Tür finden.....
* Dann war da noch der Paketbote, dem ich heute morgen fast einen Vogel gezeigt hätte. Er hätte tatsächlich die Pakete für mich und die Nachbarn die 4 Etagen hoch getragen... und dass obwohl ich eh hoch muss und die nicht schwer waren. So durfte er nur einen Schokonikolaus mit ins Auto nehmen und hat sich wohl noch ein wenig gewundert, dass ich ihn nicht habe tragen lassen :)
Unglaublich viel verändert sich bei mir. In mir. Ich lerne Menschen kennen, die mich tief bewegen, obwohl die Personen sich dessen gar nicht bewusst sind. Dann gibt es natürlich auch die Tage wie gestern, die mich völlig aus der Bahn werfen. Unvorhergesehene Hindernisse, anstrengende Telefonate ... aber, am Ende lerne ich, dass alles gut wird und dass es gar nicht weh tut, wenn ich selbst mal um Hilfe bitten muss.
Sonntag, 6. Dezember 2015
Dienstag, 22. September 2015
Demnächst....
... zieht hier dann eine Bratsche statt einem Cello ein.
"Weisst du Mama, ich hab mir überlegt, dass ich traurig bin, wenn ich Cello spielen möchte und nicht ausgesucht werde. Die Bratsche hat die gleichen Töne wie das Cello, daher habe ich mir die dann ausgesucht". Dass ihre neue Freundin auch Bratsche spielen möchte, hat wohl noch seinen Teil dazu beigetragen.
Abenteuer Streicherklasse. Ich bin mal gespannt, wie es wird, wenn das Leihinstrument hier eingezogen ist.
"Weisst du Mama, ich hab mir überlegt, dass ich traurig bin, wenn ich Cello spielen möchte und nicht ausgesucht werde. Die Bratsche hat die gleichen Töne wie das Cello, daher habe ich mir die dann ausgesucht". Dass ihre neue Freundin auch Bratsche spielen möchte, hat wohl noch seinen Teil dazu beigetragen.
Abenteuer Streicherklasse. Ich bin mal gespannt, wie es wird, wenn das Leihinstrument hier eingezogen ist.
Samstag, 19. September 2015
Tiefes Glück
Ein hibbelndes Kind
Neugierde und ein wenig Unsicherheit, was uns erwarten wird
Klingeln müssen
Eine freundliche Begrüssung
Eine gewohnte Schüchternheit
Das erste Strahlen beim ausprobieren des Rollstuhls und der amüsierte Blick von mir
Neugierige Sportkollegen
Direkt einbezogen werden
Gemeinsames Training
Gemeinsames Spiel
Feststellen, dass niemand wirklich Rollstuhl fährt, ausser zum Sport
und abends ein Kind, dass immer noch schwärmt und die Zeit wahlweise zurück oder vor drehen will um direkt wieder ins Training zu können....
eine Mutter, die tiefes Glück empfindet, weil sie noch nie eine Sportart gesehen hat, wo Neulinge direkt so selbstverständlich mit eingebunden worden sind.
Rollstuhlsbasketball, Schnupperstunde.
Neugierde und ein wenig Unsicherheit, was uns erwarten wird
Klingeln müssen
Eine freundliche Begrüssung
Eine gewohnte Schüchternheit
Das erste Strahlen beim ausprobieren des Rollstuhls und der amüsierte Blick von mir
Neugierige Sportkollegen
Direkt einbezogen werden
Gemeinsames Training
Gemeinsames Spiel
Feststellen, dass niemand wirklich Rollstuhl fährt, ausser zum Sport
und abends ein Kind, dass immer noch schwärmt und die Zeit wahlweise zurück oder vor drehen will um direkt wieder ins Training zu können....
eine Mutter, die tiefes Glück empfindet, weil sie noch nie eine Sportart gesehen hat, wo Neulinge direkt so selbstverständlich mit eingebunden worden sind.
Rollstuhlsbasketball, Schnupperstunde.
Montag, 14. September 2015
Selbsttest
Unfreiwillig, zugegeben. Ich war heute zu früh zum Gespräch und musste aber noch Notizen machen. Also sitze ich im Atrium der Schule meiner Mittleren und schreibe meine Notizen.
Dann denke ich daran, wie es wohl ist, wenn all der Lärm ungefiltert auf mich eindringen würde und ich immer noch etwas schreiben müsste..... und dann konnte ich nochmal Situationen mit meinem Schützling ein klein wenig anders verstehen.
Dann denke ich daran, wie es wohl ist, wenn all der Lärm ungefiltert auf mich eindringen würde und ich immer noch etwas schreiben müsste..... und dann konnte ich nochmal Situationen mit meinem Schützling ein klein wenig anders verstehen.
Sonntag, 13. September 2015
Was tun im Herbst...
In Anlehnung an eine Liste von "10 Dingen, die du im Herbst tun solltest" hat ein lieber Autoren-Kollege von mir eine Liste gesammelt mit Dingen, die man auch noch machen sollte.
Neben Kastanien sammeln (erledigt) und Drachen steigen (sowieso) sind auch Dinge dabei, die hier in der Stadt eher schwierig werden. In einen Blätterhaufen legen und die Wolken beobachten zum Beispiel.
Pilze sammeln würde ich furchtbar gerne.... aber die isst hier dann niemand. :(
Also hier meine Liste für den Herbst, Bilder gibts natürlich auch dazu:
* Drachen steigen lassen
* mit Kastanien basteln KathiPirati hat wunderbare Herbst-und-auch-andere-Inspirationen
* in eine Pfütze springen (memo an mich: neue Schuhe besorgen!)
* Ahornsamen fliegen lassen und mit ihnen basteln (Libellen zum Beispiel)
* ein Herbst-Mandala aus Blättern, Stöcken, und Steinen legen
* Pilze basteln
* Herbstluft geniesen inc. Herbstsonne erledigt heute, während die Mittlere Einrad gefahren ist, habe ich gelesen
* Kastanienbilder mit getrockneten Blättern gestalten (gute Idee für die Kita)
* durch taubedeckte Wiesen laufen
* Spaziergänge im (dichten) Nebel
* Herbstblätter und Sorgen in einen Bach werfen
* Wolken beobachten (am liebsten, während man im Blätterhaufen liegt)
* Herbstblätter falten
Neben Kastanien sammeln (erledigt) und Drachen steigen (sowieso) sind auch Dinge dabei, die hier in der Stadt eher schwierig werden. In einen Blätterhaufen legen und die Wolken beobachten zum Beispiel.
Pilze sammeln würde ich furchtbar gerne.... aber die isst hier dann niemand. :(
Also hier meine Liste für den Herbst, Bilder gibts natürlich auch dazu:
* Drachen steigen lassen
* mit Kastanien basteln KathiPirati hat wunderbare Herbst-und-auch-andere-Inspirationen
* in eine Pfütze springen (memo an mich: neue Schuhe besorgen!)
* Ahornsamen fliegen lassen und mit ihnen basteln (Libellen zum Beispiel)
* ein Herbst-Mandala aus Blättern, Stöcken, und Steinen legen
* Pilze basteln
* Kastanienbilder mit getrockneten Blättern gestalten (gute Idee für die Kita)
* durch taubedeckte Wiesen laufen
* Spaziergänge im (dichten) Nebel
* Herbstblätter und Sorgen in einen Bach werfen
* Wolken beobachten (am liebsten, während man im Blätterhaufen liegt)
* Herbstblätter falten
Freitag, 11. September 2015
Supertoll
Die erste Woche im neuen Schuljahr ist geschafft.
Die Kinder, die im Sommer verabschiedet worden sind, scheinen gewachsen zu sein auf dem Weg von der Kita zum Schulkind. Durch meinen Schützling begleite ich dieses Jahr auch die Schulgruppe mit... spannend.
Meine Jüngste lebt sich im 4. Schuljahr ein. So langsam muss ich mich daran gewöhnen, dass ich nochmal durch das Schulwahl-Chaos muss.
Die Mittlere findet die neue Schule "supertoll". Und das, obwohl der 5er Jahrgang sechszügig ist. Latein, die Klasse, die Klassenlehrerin, alles ist im Moment neu und spannend. Seit der Schulungswoche verwendet sie selbstverständlich Diabetes-Fachbegriffe und muss lernen, dass andere damit nichts anfangen können.
Die Grosse hat noch 2 Jahre bis zum Abi. Komisches Gefühl. Obwohl sie an einer anderen Schule ist, hat sie meine Leistungskurslehrerin jetzt auch in ihrem LK, das ist noch komischer. Da bin ich mal gespannt, wie das letzte halbe Jahr bis zum 18. Geburtstag so wird, falls es überhaupt ein ernsthaftes Lehrer-Eltern-Schülergespräch geben sollte.
Die ganz Grosse freundet sich mit der neuen Praktikumsstelle an (eher entspannter als die letzte, fast schon langweilig) und sucht weiter nach dem, was sie nach dem Fachabi machen möchte.
Die Kinder, die im Sommer verabschiedet worden sind, scheinen gewachsen zu sein auf dem Weg von der Kita zum Schulkind. Durch meinen Schützling begleite ich dieses Jahr auch die Schulgruppe mit... spannend.
Meine Jüngste lebt sich im 4. Schuljahr ein. So langsam muss ich mich daran gewöhnen, dass ich nochmal durch das Schulwahl-Chaos muss.
Die Mittlere findet die neue Schule "supertoll". Und das, obwohl der 5er Jahrgang sechszügig ist. Latein, die Klasse, die Klassenlehrerin, alles ist im Moment neu und spannend. Seit der Schulungswoche verwendet sie selbstverständlich Diabetes-Fachbegriffe und muss lernen, dass andere damit nichts anfangen können.
Die Grosse hat noch 2 Jahre bis zum Abi. Komisches Gefühl. Obwohl sie an einer anderen Schule ist, hat sie meine Leistungskurslehrerin jetzt auch in ihrem LK, das ist noch komischer. Da bin ich mal gespannt, wie das letzte halbe Jahr bis zum 18. Geburtstag so wird, falls es überhaupt ein ernsthaftes Lehrer-Eltern-Schülergespräch geben sollte.
Die ganz Grosse freundet sich mit der neuen Praktikumsstelle an (eher entspannter als die letzte, fast schon langweilig) und sucht weiter nach dem, was sie nach dem Fachabi machen möchte.
Crashkurs
Ich freu mich, denn diese Woche kam die Zusage, dass die Fortbildung "Crashkurs Gebärdensprache" genehmigt worden ist. Jahrelang steht Gebärdensprache auf meiner Wunschliste, aber bisher fehlte mir eine Einsatzmöglichkeit. Die habe ich jetzt durch meine Arbeit und freue mich darauf.
Sonntag, 6. September 2015
Mal wieder so rumgesponnen....
Ja, wirklich. Also, spinnen konnte ich ja schon immer ganz gut. Und ein Spinnrad habe ich auch (weiss es aber noch nicht zu nutzen, doch das ist eine andere Geschichte). Jetzt werde ich zur Spinne (eigentlich mag ich die Viecher nicht...) und knüpfe ein Netz. Doch von vorne...
Meine Mittlere war gerade weg zur Schulungswoche. Als ob die Vorpubertät nicht Herausforderung genug wäre, gehen wir das Abenteuer Pubertät und Diabetes an. Gibt schlimmeres... aber, beim Elternabend wurde deutlich, dass viel zu wenig hier für Jugendliche mit Diabetes passiert. Eigentlich auch noch zu wenig für Kinder und Familien. Die grossen Verbände sind oftmals überaltert und so macht jeder irgendwo eine Initative für sich. Und genau die vernetzen wir jetzt. Wir? Eine engagierte Frau aus Nordhessen vom Förderverein für Kinder und Jugendliche mit Diabetes, der Webmaster von Diabetes-Kids und die Jugendreferentin vom Deutschen Diabetikerbund Landesverband Hessen achso, und ich. Und alle anderen, die wir irgendwie erreichen.
Bei der Frage, ob eine Art Jugendgruppe auch ok wäre, hat sich meine Tochter eins gewünscht: "Mama, ja, wenn du sie nicht leitest." :D
Meine Mittlere war gerade weg zur Schulungswoche. Als ob die Vorpubertät nicht Herausforderung genug wäre, gehen wir das Abenteuer Pubertät und Diabetes an. Gibt schlimmeres... aber, beim Elternabend wurde deutlich, dass viel zu wenig hier für Jugendliche mit Diabetes passiert. Eigentlich auch noch zu wenig für Kinder und Familien. Die grossen Verbände sind oftmals überaltert und so macht jeder irgendwo eine Initative für sich. Und genau die vernetzen wir jetzt. Wir? Eine engagierte Frau aus Nordhessen vom Förderverein für Kinder und Jugendliche mit Diabetes, der Webmaster von Diabetes-Kids und die Jugendreferentin vom Deutschen Diabetikerbund Landesverband Hessen achso, und ich. Und alle anderen, die wir irgendwie erreichen.
Bei der Frage, ob eine Art Jugendgruppe auch ok wäre, hat sich meine Tochter eins gewünscht: "Mama, ja, wenn du sie nicht leitest." :D
Dienstag, 1. September 2015
Samstag morgen
Es ist kurz vor 7 und mein Wecker klingelt. Als ich kurz nach 7 aufstehe, frage ich mich zum ersten Mal, warum und wieso eigentlich ...
Der Rest meiner Familie liegt noch im Bett während ich etwas kleines Frühstücke und mich dann zum Lauftreff auf den Weg mache. Die Bahn ist mitten im Wald und ich bin meiner Mitfahrgelegenheit extrem dankbar. Als wir an einer Schiessanlage parken, frag ich mal frech, ob wir da trainieren und ob man so das schnell laufen trainiert. ;-)
Letztendlich sind wir zu dritt beim 2. Lauftreff für Laufanfänger. Die Bahn ist etwas mehr als 800m lang. 4 Runden packe ich - dann reichts mir erstmal.
Sollte es trocken sein, bin ich nächsten Samstag wieder dabei.
Der Rest meiner Familie liegt noch im Bett während ich etwas kleines Frühstücke und mich dann zum Lauftreff auf den Weg mache. Die Bahn ist mitten im Wald und ich bin meiner Mitfahrgelegenheit extrem dankbar. Als wir an einer Schiessanlage parken, frag ich mal frech, ob wir da trainieren und ob man so das schnell laufen trainiert. ;-)
Letztendlich sind wir zu dritt beim 2. Lauftreff für Laufanfänger. Die Bahn ist etwas mehr als 800m lang. 4 Runden packe ich - dann reichts mir erstmal.
Sollte es trocken sein, bin ich nächsten Samstag wieder dabei.
Quietschentchen, Wasser, Kinder
Mit Wasser spielen ... geht immer. Gerade im Kindergarten. Und wenn dann noch kleine gelbe Entchen dazu kommen, verspricht das einen grossen Spass und nebenbei an heissen Tagen eine nette Abkühlung.
Man nehme
1 Schüssel
1 Giesskanne voller Wasser
Quietschentchen
1 kleinere Dose
dazu
gut gelaunte Kinder
Die Aufgabe?
Befördere die Enten aus dem Wasser in die Dose. Mit den Füssen :-)
Man nehme
1 Schüssel
1 Giesskanne voller Wasser
Quietschentchen
1 kleinere Dose
dazu
gut gelaunte Kinder
Die Aufgabe?
Donnerstag, 27. August 2015
"In Syrien habe ich.."
Kurz habe ich mit dem Gedanken gespielt mir selbst ein Bild am Wochenende von dem LaGeSo zu machen. Es ist nicht weit vom Berliner Hauptbahnhof weg, und wäre sicher machbar gewesen. Aber, gleichzeitig auch ein wenig Sensationstourismus. Und das muss auch nicht sein. Statt dessen lese ich im Kaiserinnenreich von ihrem Bericht "Was ich nicht weiss". Dabei denke ich an die Zeit zurück, als ich nach Bosnien gefahren bin, kurz nach dem Krieg. An die zerstörten Häuser, das erste UN-Fahrzeug, die Jugendlichen die ich kennen gelernt habe....
Ich habe damals erfahren, dass die Jugendlichen auf die, die geflohen sind, nicht gut zu sprechen waren. Schon damals konnte ich nicht begreifen was Krieg ist, obwohl ich die Auswirkungen spüren und sehen konnte. Was Flucht ist, kann ich nur ahnen.
Ein Tag im LaGeSo .... Im gelobten Land waren dann weitere Artikel, die ich gelesen habe. Letztern nicht zu Ende, denn ich denke unter anderem an K..... der in unglaublich kurzer Zeit deutsch gelernt hat und vor kurzem von seinem Spielzeug in Syrien erzählt hat. Und mir damit einen Kloss im Hals bescherte. So klein, so viele Erlebnisse, wie wird die Flucht wohl für ihn gewesen sein?
Ich habe damals erfahren, dass die Jugendlichen auf die, die geflohen sind, nicht gut zu sprechen waren. Schon damals konnte ich nicht begreifen was Krieg ist, obwohl ich die Auswirkungen spüren und sehen konnte. Was Flucht ist, kann ich nur ahnen.
Ein Tag im LaGeSo .... Im gelobten Land waren dann weitere Artikel, die ich gelesen habe. Letztern nicht zu Ende, denn ich denke unter anderem an K..... der in unglaublich kurzer Zeit deutsch gelernt hat und vor kurzem von seinem Spielzeug in Syrien erzählt hat. Und mir damit einen Kloss im Hals bescherte. So klein, so viele Erlebnisse, wie wird die Flucht wohl für ihn gewesen sein?
Montag, 24. August 2015
Gute Nacht ... Gorilla
Mein erstes Mal...mit einer Talker-Nutzerin
Aktion Mensch freut sich, wenn Menschen ihr "erstes Mal" beschreiben, ihre Begegnungen mit Menschen mit und ohne Behinderungen.
Seit etwas mehr als zwei Jahren bin ich im Arbeitsleben inklusiv unterwegs und begleite "I-Kinder", damit die in den nächstgelegenen Kindergarten gehen können. Aktueller Schützling ist Nr. 5 und spricht aus unterschiedlichen Gründen nicht. Daher habe ich mich in das Thema "Unterstützte Kommunikation" eingelesen und in einer entsprechenden Facebook-Gruppe eine junge Frau kennen gelernt, die offen beschrieben hat, wie sie ihre ersten Schritte in die Selbstständigkeit mit Hilfe ihres Talkers geht.
Sie hat mich beeindruckt, ehrlich. Sich vor zu stellen in einer Welt voller Sprache ohne ein Kommunikationsmittel zu sein, ist schwierig. Nun ja - sie erzählte mir auch von einer Fortbildung und ihrer ersten Vortragsreise. Das Thema der Fachtags war passend "Sprachlos in der Inklusion" und so kam es, dass ich sie auf der Hinreise begleitet habe.
Oh weh - ich hab ja noch so viel zu lernen.... Lena ist mehr als geduldig, wenn ihre Begleitungen schon ungeduldig sind. Sie muss halt ihrer Sätze, die sie sprechen muss erst tippen und das braucht Zeit. Schwierig für mich war es auch, nicht schon auf ihr Geschriebenes zu reagieren, sondern sie "ausreden" zu lassen. .
Auch ist sie geduldig, wenn erst ihre Begleitung angesprochen wird und extremst selten direkt mit ihr. Das allerdings, hat mich extrem überrascht, ehrlich. Mehr als einmal habe ich erklärt, dass ich nur die Begleitung bin und Lena gut für sich selbst sprechen kann.
Ich meine, sie hält ohne Scheu einen Vortrag vor ihr unbekannten Menschen über ihren Weg aus der Sprachlosigkeit und soll nicht abklären können, wann der Krankentransport sie zum Hotel fährt? Also wirklich ...
Nicht nur ich habe viel zu lernen ....
Immer noch fest vor haben wir, uns hier in der Stadt zu treffen - zum Eis ... oder so, und sie bestellt :). Ich freu mich auf das "zweite Mal", das sicherlich nicht das letzte Mal sein wird....
Seit etwas mehr als zwei Jahren bin ich im Arbeitsleben inklusiv unterwegs und begleite "I-Kinder", damit die in den nächstgelegenen Kindergarten gehen können. Aktueller Schützling ist Nr. 5 und spricht aus unterschiedlichen Gründen nicht. Daher habe ich mich in das Thema "Unterstützte Kommunikation" eingelesen und in einer entsprechenden Facebook-Gruppe eine junge Frau kennen gelernt, die offen beschrieben hat, wie sie ihre ersten Schritte in die Selbstständigkeit mit Hilfe ihres Talkers geht.
Sie hat mich beeindruckt, ehrlich. Sich vor zu stellen in einer Welt voller Sprache ohne ein Kommunikationsmittel zu sein, ist schwierig. Nun ja - sie erzählte mir auch von einer Fortbildung und ihrer ersten Vortragsreise. Das Thema der Fachtags war passend "Sprachlos in der Inklusion" und so kam es, dass ich sie auf der Hinreise begleitet habe.
Oh weh - ich hab ja noch so viel zu lernen.... Lena ist mehr als geduldig, wenn ihre Begleitungen schon ungeduldig sind. Sie muss halt ihrer Sätze, die sie sprechen muss erst tippen und das braucht Zeit. Schwierig für mich war es auch, nicht schon auf ihr Geschriebenes zu reagieren, sondern sie "ausreden" zu lassen. .
Auch ist sie geduldig, wenn erst ihre Begleitung angesprochen wird und extremst selten direkt mit ihr. Das allerdings, hat mich extrem überrascht, ehrlich. Mehr als einmal habe ich erklärt, dass ich nur die Begleitung bin und Lena gut für sich selbst sprechen kann.
Ich meine, sie hält ohne Scheu einen Vortrag vor ihr unbekannten Menschen über ihren Weg aus der Sprachlosigkeit und soll nicht abklären können, wann der Krankentransport sie zum Hotel fährt? Also wirklich ...
Nicht nur ich habe viel zu lernen ....
Immer noch fest vor haben wir, uns hier in der Stadt zu treffen - zum Eis ... oder so, und sie bestellt :). Ich freu mich auf das "zweite Mal", das sicherlich nicht das letzte Mal sein wird....
Mal ein Wochenrückblick
Endlich mal wieder Zeit für eine Blogrunde und ich lande bei der Wilden Wölfin. Sie schreibt von ihrer vergangenen Woche und auch davon, dass sie die Tim Burton Ausstellung in Brühl besucht hat. Tim Burton? Klasse. Brühl ist nicht soo weit weg. Kommt auf unsere Familien-todo-Liste für 2015 :-).
Da sie gefragt hat, wie die vergangene Woche war, schreib ich auch kurz was dazu.
Letzte Woche war die erste Woche nach dem Urlaub und der Kita-Betrieb ging wieder los. Die Gruppenstärke war sehr klein, was meinem Schützling sehr entgegen kam. Montag begann sehr ruhig mit einem Bürotag der genug Zeit für die Planung lies. Die Umstellung von Ferien auf Kita-Alltag verlief sehr gut. Die Kinder bekamen die Ritterburg vor gestellt, ich habe neues Fördermaterial gebastelt und auch teilweise schon eingeführt (einen Plan, was alles beim Mittagessen "passiert", allerdings noch keine Idee, wie ich den Mittagstisch-tauglich bekomme, denn ein DIN A4 Blatt ist nicht die Lösung). Nachmittags blieb viel Zeit für mich, denn die beiden Käferkinder waren noch auf der Schafweide. Die Käferteenager entweder nicht da oder sehr mit eigenen Dingen beschäftigt. :-)
So konnte ich eine Radtour machen und allgemein sehr die Seele baumeln lassen. Mit meinem Mann war ich Brombeeren pflücken (doch davon noch an anderer Stelle).
Ahnenforschung ist ein Thema, dass ich endlich auch einmal in Angriff genommen habe. Ausgelöst durch die Frage einer anderen Familie mit unserem Nachnamen ob wir verwandt sind. Ich wollte immer schon und habe endlich ein Tool in dem es Spass macht die Familie mal aufzulisten. Auf der Seite meines Mannes hat Facebook wirklich spannende Informationen bereit gehalten. :D Auf meiner Seite wird mir mein Papa sicherlich noch viel weiter helfen können.
Am Freitag bin ich losgefahren meine Käferkinder wieder einsammeln. Samstag habe ich die Ruhe in Brandenburg genossen, einen kleinen See kennen gelernt und mich von den vielen Regalen im Kaufland überfordern lassen (wer bitte braucht mindestens 5 Süsswarenregale voll?). :-) Gestern ging es wieder heim, 7,5 Stunden Zugfahrt waren ok, allerdings die Kinder am Ende sehr müde. Verbunden mit meinem Kopfweh war das kein wirklich schönes Ende für eine eigentlich schöne Woche.
Jetzt sind die Käferkinder wieder da und die Käferteenager ausgeflogen. Schön, wenn man sagen kann, dass mit nur vier Leuten die Wohnung angenehm leer ist. :-)
Da sie gefragt hat, wie die vergangene Woche war, schreib ich auch kurz was dazu.
Letzte Woche war die erste Woche nach dem Urlaub und der Kita-Betrieb ging wieder los. Die Gruppenstärke war sehr klein, was meinem Schützling sehr entgegen kam. Montag begann sehr ruhig mit einem Bürotag der genug Zeit für die Planung lies. Die Umstellung von Ferien auf Kita-Alltag verlief sehr gut. Die Kinder bekamen die Ritterburg vor gestellt, ich habe neues Fördermaterial gebastelt und auch teilweise schon eingeführt (einen Plan, was alles beim Mittagessen "passiert", allerdings noch keine Idee, wie ich den Mittagstisch-tauglich bekomme, denn ein DIN A4 Blatt ist nicht die Lösung). Nachmittags blieb viel Zeit für mich, denn die beiden Käferkinder waren noch auf der Schafweide. Die Käferteenager entweder nicht da oder sehr mit eigenen Dingen beschäftigt. :-)
So konnte ich eine Radtour machen und allgemein sehr die Seele baumeln lassen. Mit meinem Mann war ich Brombeeren pflücken (doch davon noch an anderer Stelle).
Ahnenforschung ist ein Thema, dass ich endlich auch einmal in Angriff genommen habe. Ausgelöst durch die Frage einer anderen Familie mit unserem Nachnamen ob wir verwandt sind. Ich wollte immer schon und habe endlich ein Tool in dem es Spass macht die Familie mal aufzulisten. Auf der Seite meines Mannes hat Facebook wirklich spannende Informationen bereit gehalten. :D Auf meiner Seite wird mir mein Papa sicherlich noch viel weiter helfen können.
Am Freitag bin ich losgefahren meine Käferkinder wieder einsammeln. Samstag habe ich die Ruhe in Brandenburg genossen, einen kleinen See kennen gelernt und mich von den vielen Regalen im Kaufland überfordern lassen (wer bitte braucht mindestens 5 Süsswarenregale voll?). :-) Gestern ging es wieder heim, 7,5 Stunden Zugfahrt waren ok, allerdings die Kinder am Ende sehr müde. Verbunden mit meinem Kopfweh war das kein wirklich schönes Ende für eine eigentlich schöne Woche.
Jetzt sind die Käferkinder wieder da und die Käferteenager ausgeflogen. Schön, wenn man sagen kann, dass mit nur vier Leuten die Wohnung angenehm leer ist. :-)
Mittwoch, 19. August 2015
Auf den Spuren Maras
"Mama, wo ist das Herrmansdenkmal eigentlich?"
Gerade haben wir den zweiten Band von "Mara und der Feuerbringer" fertig gelesen, an dessen Ende das Denkmal eine wichtige Rolle spielt.
Nun, das Denkmal liegt bei Detmold und Detmold ziemlich nah an unserer Wegstrecke in den Urlaub. Also Ehrensache, dass wir einen Zwischenstopp dort machen. Ausserdem wollte meine Jüngste gerne kontrollieren, ob das Denkmal noch kaputt ist. :D
Es ist imposant gross und man kann sich den finalen Kampf richtig gut vorstellen. (Nebenbei hat man in dem Buch bisher eine Menge über die Varusschlacht und die nordischen Götter gelernt, ohne dass man irgendwie dazu "gezwungen" worden ist.).
"Mama, das haben die aber wieder richtig gut repaiert. Und schau mal, hier sieht man noch dunkle Flecken, ich glaube, der Feuerbringer ist hier lang und hat da drüben dann gestanden".......
Gerade haben wir den zweiten Band von "Mara und der Feuerbringer" fertig gelesen, an dessen Ende das Denkmal eine wichtige Rolle spielt.
Nun, das Denkmal liegt bei Detmold und Detmold ziemlich nah an unserer Wegstrecke in den Urlaub. Also Ehrensache, dass wir einen Zwischenstopp dort machen. Ausserdem wollte meine Jüngste gerne kontrollieren, ob das Denkmal noch kaputt ist. :D
Es ist imposant gross und man kann sich den finalen Kampf richtig gut vorstellen. (Nebenbei hat man in dem Buch bisher eine Menge über die Varusschlacht und die nordischen Götter gelernt, ohne dass man irgendwie dazu "gezwungen" worden ist.).
"Mama, das haben die aber wieder richtig gut repaiert. Und schau mal, hier sieht man noch dunkle Flecken, ich glaube, der Feuerbringer ist hier lang und hat da drüben dann gestanden".......
Eine neue Stadt, äh, Burg entsteht...
Ich hab mich entschlossen Euch dann, wenn es passt, etwas an meinem Arbeitsalltag teilhaben zu lassen.
Es war im Juli und zwei grosse Jungs blätterten mehr oder weniger motiviert sich durch Bastelbücher. Die Arbeitsaufgabe der Gruppenerzieherin war, dass sie sich etwas raus suchen sollten. "Gefällt mir nicht", "ist doof" und so ähnlich waren die Kommentare. Bis sie auf Häuser, bzw. ein Schloss aus Kisten kamen. Da flackerte Interesse auf. Sie wollten schon weiter blättern als ich dazu kam und meinte, dass ich Kisten haben würde. Die waren für ein anderen Projekt gedacht gewesen, was sich so nicht hatte umsetzen lassen (mein Schützling hatte keinerlei Interesse daran).
Sehr zum Ärger der Jungs habe ich dann die Bücher bei Seite gelegt. Gemeinsam haben wir den Tisch vorbereitet, die Kisten ausgepackt und geplant. Schnell noch das Altpapier durchforstet, ob noch was geeignetes da ist, und schon bald war der Plan fertig. Verschiedene Überlegungen und Entscheidungen mussten getroffen werden - bis es ans kleben ging. Die Farben für die Burg standen auch bald fest. (Leider habe ich vom Werden nicht so viele Bilder gemacht, da ich gleichzeitig die bastelnden Jungs und meinen Schützling betreut habe. Das war anstrengend, aber toll :).
"Wir brauchen auch ein Burgtor." Ähm, ja ... auf die Idee, dass man das einfach prickeln könnte bin ich gekommen, als mir das Bastelmesser abgebrochen ist. Und Bewohner? Stimmt, die brauch es ja auch. Wie bastelt man bitte halbwegs spielbare Ritter? Korken waren die Lösung. "Bekommen wir eine Schablone für Schild und Schwert?" "Nö, das könnt ihr selbst entwerfen." Grosse Kulleraugen waren die Folge, aber alle Jungs haben sich tapfer hin gesetzt, haben gezeichnet, geflucht, verworfen und letztlich ausgeschnitten, angemalt und geklebt. Toll sind die Ritter geworden! (Bisher waren nur Jungs beteiligt, aber wir sind uns einig, dass auch noch Mädchen fehlen. Auch die Burgfräullein werden wohl ein Schwert in die Hand bekommen....)
Der erste Entwurf eines Burgfäulleins ist auch fertig und da einer der Jungs gerade bevorzugt Bilder mit Gespenstern malt, war klar - ein Schlossgeist muss auch noch her. Fenster und Mauersteine sind in mühsamer Kleinarbeit mit dem Edding entstanden.
DAsteht der Geist schon und nähert sich, um einen Ritter zu erschrecken. Stilecht mit Schlüsselbund. ;)
Heute wurde die Burg dann frei gegeben in der Gruppe zum spielen. Die rechte Burgseite lässt sich aufklappen umd die Figuren alle gut unter zu bringen.
Es war im Juli und zwei grosse Jungs blätterten mehr oder weniger motiviert sich durch Bastelbücher. Die Arbeitsaufgabe der Gruppenerzieherin war, dass sie sich etwas raus suchen sollten. "Gefällt mir nicht", "ist doof" und so ähnlich waren die Kommentare. Bis sie auf Häuser, bzw. ein Schloss aus Kisten kamen. Da flackerte Interesse auf. Sie wollten schon weiter blättern als ich dazu kam und meinte, dass ich Kisten haben würde. Die waren für ein anderen Projekt gedacht gewesen, was sich so nicht hatte umsetzen lassen (mein Schützling hatte keinerlei Interesse daran).
Sehr zum Ärger der Jungs habe ich dann die Bücher bei Seite gelegt. Gemeinsam haben wir den Tisch vorbereitet, die Kisten ausgepackt und geplant. Schnell noch das Altpapier durchforstet, ob noch was geeignetes da ist, und schon bald war der Plan fertig. Verschiedene Überlegungen und Entscheidungen mussten getroffen werden - bis es ans kleben ging. Die Farben für die Burg standen auch bald fest. (Leider habe ich vom Werden nicht so viele Bilder gemacht, da ich gleichzeitig die bastelnden Jungs und meinen Schützling betreut habe. Das war anstrengend, aber toll :).
"Wir brauchen auch ein Burgtor." Ähm, ja ... auf die Idee, dass man das einfach prickeln könnte bin ich gekommen, als mir das Bastelmesser abgebrochen ist. Und Bewohner? Stimmt, die brauch es ja auch. Wie bastelt man bitte halbwegs spielbare Ritter? Korken waren die Lösung. "Bekommen wir eine Schablone für Schild und Schwert?" "Nö, das könnt ihr selbst entwerfen." Grosse Kulleraugen waren die Folge, aber alle Jungs haben sich tapfer hin gesetzt, haben gezeichnet, geflucht, verworfen und letztlich ausgeschnitten, angemalt und geklebt. Toll sind die Ritter geworden! (Bisher waren nur Jungs beteiligt, aber wir sind uns einig, dass auch noch Mädchen fehlen. Auch die Burgfräullein werden wohl ein Schwert in die Hand bekommen....)
Heute wurde die Burg dann frei gegeben in der Gruppe zum spielen. Die rechte Burgseite lässt sich aufklappen umd die Figuren alle gut unter zu bringen.
Mal eben...Vortour für den Betriebsausflug.
Perfektes Wetter gestern für das Vorhaben. Im September planen wir einen Betriebsausflug mit drei Möglichkeiten ans Ziel zu kommen. Nachdem mein (durchtrainierter) Chef schon die Radtour ausgetestet hat, wollte ich die Strecke jetzt auch fahren.
Ungefähr 17km bis zum Kloster Eberbach und gefühlte 1000 Höhenkilometer lagen vor mir. Fahrradfahren ist ja ok, allerdings nicht bergauf. Aber nungut.
An der Stadtgrenze Wiesbadens habe ich mich schon gefragt, was ich da eigentlich mache. Zwei Orte weiter fand ich das alles eine blöde Idee und bei der ersten ernsthaften Steigung schwor ich mir eine eBike am Tag des Betreibsausflugs auszuleihen.
Ungefähr 17km bis zum Kloster Eberbach und gefühlte 1000 Höhenkilometer lagen vor mir. Fahrradfahren ist ja ok, allerdings nicht bergauf. Aber nungut.
An der Stadtgrenze Wiesbadens habe ich mich schon gefragt, was ich da eigentlich mache. Zwei Orte weiter fand ich das alles eine blöde Idee und bei der ersten ernsthaften Steigung schwor ich mir eine eBike am Tag des Betreibsausflugs auszuleihen.
Nach der zweiten Steigung (bei der ich von zwei älteren Menschen auf einem eBike überholt worden bin), hatte ich dann einen super Ausblick über das Rheintal. Die Handykamera kann den gar nicht so richtig wieder geben....
Motiviert bin ich also weiter gefahren, in Erwartung, dass es noch steil weiter bergauf geht. Aber, ähm... eine Steigung noch, dann war ich schon da. Wow.
Das eigentliche Ziel liegt gut 2km hinter dem Kloster, aber vom Kloster aus geht es zusammen mit den Wanderern weiter. (Mit den anderen beiden vom Vorbereitungsteam bin ich die Strecke von Eltville aus auch gewandert und empfand das letztlich anstrengender als das Radfahren).
Zurück war es richtig schön, inkl. einem Zwischenstopp in Eltville mit einem leckeren Eis. Ich freu mich auf Mitte September und hoffe, dass einige Kolleginnen und Kollegen auch auf das "Drahtpferd" steigen.
Wobei, heute ist der Muskelkater weniger nervig, als das nicht-auf-dem-Sattel-sitzen-wollen....
Endlich ...
Klein, gelb, lecker. Und gottseidank (noch) nicht auf dem Essensplan des Eichhörnchens. Vor allem aber ... endlich reif!
Räuber!
4. Stock, ohne Balkon. Da werden wir erfinderisch, was Blumen und Gemüse angeht. Dieses Jahr habe ich Sonnenblumen und Tomaten mit meiner Jüngsten gepflanzt. Im Mai sind sie nach draussen gewandert und wuchsen und wuchsen.
Alle Nachbarn haben sich an der grossen Sonnenblumenblüte gefreut. Bis ... tja, bis sie eines morgens weg war. Gut, es war eine stümrische Nacht, dachten wir. Doch dann verschwand Blüte Nr. 2... ähm. Wie erwähnt. 4. Stock ... kein Balkon. Und vor allem, wer klaut nur die Blüten?
Letzte Woche haben wir den Räuber gesehen. Trotz offenen Fensters sprang er auf die Blume. Leider war er zu schnell wieder weg, so schnell hatte ich die Kamera nicht in der Hand. Aber ... es ist ein Eichhörnchen, dass sich die Blüten schmecken lässt.
Eigentlich hätte ich gerne Kerne von den Blüten gehabt, aber irgendwie gönne ich sie auch dem Eichhörnchen.
Alle Nachbarn haben sich an der grossen Sonnenblumenblüte gefreut. Bis ... tja, bis sie eines morgens weg war. Gut, es war eine stümrische Nacht, dachten wir. Doch dann verschwand Blüte Nr. 2... ähm. Wie erwähnt. 4. Stock ... kein Balkon. Und vor allem, wer klaut nur die Blüten?
Letzte Woche haben wir den Räuber gesehen. Trotz offenen Fensters sprang er auf die Blume. Leider war er zu schnell wieder weg, so schnell hatte ich die Kamera nicht in der Hand. Aber ... es ist ein Eichhörnchen, dass sich die Blüten schmecken lässt.
Eigentlich hätte ich gerne Kerne von den Blüten gehabt, aber irgendwie gönne ich sie auch dem Eichhörnchen.
Dienstag, 19. Mai 2015
Seit April...
Manchmal hat der mobile Dienst auch Vorteile. Nämlich dann, wenn man dringend ein Rezept braucht und einen Vormittag frei hat, weil das Team einen Betriebsausflug macht. Prima. Das zu lesende Fachbuch eingepackt, die am Anfang des Quartals organisierte Überweisung dazu gesteckt und dann ab zur Kinderklinik in der die Diabetologin sitzt.
In der Tagesklinik dann der übliche Plausch und ich setzte mich ins Wartezimmer, bis die Rezepte unterschrieben sind und vertreibe mir die Zeit mit lesen. Irgendwann kommt dann A. vorbei. A. sitzt im Rollstuhl und ich wundere mich noch über die Begleitgeräusche, lese aber erstmal weiter. Ah, die Frau ist nicht die Mutter (es sei denn, die trägt in ihrer Freizeit Shirts eines Pflegedienstes) und die Tasche? Das könnte eine Absaugpumpe sein. Und das Geräusch? Das kennst du doch...
A. malt mit ihrer Begleitung ein Bild, während der dazu passende Papa sich irgendwie mit der Situation arrangiert. Und dann frage ich doch: "Darf ich mal neugierig fragen: Hat sie einen Luftröhrenschnitt?" Ja, hat sie, seit April. "Es gibt Geräusche, die vergisst man dann doch nicht...." A. dreht sich auch zu mir rum, und weil es gemein ist über und nicht mit Kindern zu sprechen, gehe ich zu den dreien. Der Vater erzählt, dass A. nicht mehr schlucken kann, daher der Schnitt und daher die Magensonde. Ich erzähle kurz von meiner Jüngsten. Dass ihr Luftröhrenschnitt lange her ist und dass es ihr gut geht. Die Narben an A.s Kopf erzählen mir, dass sie eine ganz besondere Kämpferin ist, deren Geschichte hoffentlich ein gutes Ende nimmt. Der Vater erzählt ein wenig, bis ich schliesslich weiter geschickt werde und mich verabschiede.
Was bleibt ist ein Knoten im Bauch und Tränen in den Augen. Es tut noch immer weh, ja....
A. schicke ich auf diesem Weg nochmal ganz viel Kraft auf dem Weg zum gesund werden.
In der Tagesklinik dann der übliche Plausch und ich setzte mich ins Wartezimmer, bis die Rezepte unterschrieben sind und vertreibe mir die Zeit mit lesen. Irgendwann kommt dann A. vorbei. A. sitzt im Rollstuhl und ich wundere mich noch über die Begleitgeräusche, lese aber erstmal weiter. Ah, die Frau ist nicht die Mutter (es sei denn, die trägt in ihrer Freizeit Shirts eines Pflegedienstes) und die Tasche? Das könnte eine Absaugpumpe sein. Und das Geräusch? Das kennst du doch...
A. malt mit ihrer Begleitung ein Bild, während der dazu passende Papa sich irgendwie mit der Situation arrangiert. Und dann frage ich doch: "Darf ich mal neugierig fragen: Hat sie einen Luftröhrenschnitt?" Ja, hat sie, seit April. "Es gibt Geräusche, die vergisst man dann doch nicht...." A. dreht sich auch zu mir rum, und weil es gemein ist über und nicht mit Kindern zu sprechen, gehe ich zu den dreien. Der Vater erzählt, dass A. nicht mehr schlucken kann, daher der Schnitt und daher die Magensonde. Ich erzähle kurz von meiner Jüngsten. Dass ihr Luftröhrenschnitt lange her ist und dass es ihr gut geht. Die Narben an A.s Kopf erzählen mir, dass sie eine ganz besondere Kämpferin ist, deren Geschichte hoffentlich ein gutes Ende nimmt. Der Vater erzählt ein wenig, bis ich schliesslich weiter geschickt werde und mich verabschiede.
Was bleibt ist ein Knoten im Bauch und Tränen in den Augen. Es tut noch immer weh, ja....
A. schicke ich auf diesem Weg nochmal ganz viel Kraft auf dem Weg zum gesund werden.
Dienstag, 28. April 2015
Aufgabe für Mai....
http://newsletter.aktion-mensch.de/inxmail/d/d.html?udhsqe0b0pek0000d0qckyrq1704
""Wenn Du jemanden ohne Lächeln siehst, gib ihm Deines", heißt es in einem Sprichwort aus Myanmar. Was? Du traust dich nicht? Spring über deinen Schatten, und du wirst sehen, wie positiv die Reaktionen sind. Die Freude kehrt zu dir zurück und begleitet dich durch den Tag."
Die erste Aufgabe, die wird spannender, aber auch nicht unlösbar. ;o)
https://www.aktion-mensch.de/begegnung/fotoaktion-begegnet_in.html
""Wenn Du jemanden ohne Lächeln siehst, gib ihm Deines", heißt es in einem Sprichwort aus Myanmar. Was? Du traust dich nicht? Spring über deinen Schatten, und du wirst sehen, wie positiv die Reaktionen sind. Die Freude kehrt zu dir zurück und begleitet dich durch den Tag."
Die erste Aufgabe, die wird spannender, aber auch nicht unlösbar. ;o)
https://www.aktion-mensch.de/begegnung/fotoaktion-begegnet_in.html
Donnerstag, 16. April 2015
Das erste Mal...
... war das Mädchen aus dem Nachbarhaus mit seinen Spritzen und dem Insulingeruch.... und den Aufklärungsheftchen für Freunde.
Das erste Mal? Schaut mal hier... https://www.aktion-mensch.de/begegnung
Und weil ich neugierig bin, habe ich mich angemeldet. Leider erst gestern, so dass ich wohl vermutlich bis Mai warten muss. Dann erst weiss ich, auf was ich mich da eingelassen habe.
Das beeindruckenste Mal ... da kann ich mich gar nicht entscheiden. Der Chat mit einer, die ohne unterstützende Kommunikation gar nicht so lebendig sein könnte, wie sie ist? Meine Schwester, wie sie mit der Behinderung ihrer Tochter umgeht? Oder meine Nichte selbst? Oder oder oder... mag da gar keine Auswahl treffen.
Das erste Mal? Schaut mal hier... https://www.aktion-mensch.de/begegnung
Und weil ich neugierig bin, habe ich mich angemeldet. Leider erst gestern, so dass ich wohl vermutlich bis Mai warten muss. Dann erst weiss ich, auf was ich mich da eingelassen habe.
Das beeindruckenste Mal ... da kann ich mich gar nicht entscheiden. Der Chat mit einer, die ohne unterstützende Kommunikation gar nicht so lebendig sein könnte, wie sie ist? Meine Schwester, wie sie mit der Behinderung ihrer Tochter umgeht? Oder meine Nichte selbst? Oder oder oder... mag da gar keine Auswahl treffen.
Glückstagebuch 16.04.
Vor einigen Wochen bin ich auf die Plattform iversity gestossen, die online Kurse anbieten. Neu gestartet ist dort der Kurs "Meine Schule transformieren" - ok, kein Kurs, ein Reiseführer. Aber, abgesehen davon dass ich das Dozententeam sehr interessant finde, auch erstmal zweitrangig. Denn - um es dann doch irgendwie kurz zu fassen, darüber habe ich eine Buchempfehlung bekommen "Dein Glückspilztrainier" von Carina Mathes.
Und dann war sie wieder da, die Empfehlung ein Glückstagebuch zu schreiben. Alles klar, mache ich. Und weil ich das irgendwie mir in Papierform gerade nicht vorstellen kann, halt hier im Blog. (Mindestens) Drei Dinge, wenn möglich täglich, aber ansonsten halt immer, wenn ich daran denke.
1. Zuschauen, wie ein zartes Freundschaftspflänzchen auf der Arbeit am wachsen ist und den Umgang der Kinder miteinander erleben.
2. Spüren, wie gut der Kinderzirkus tut. (Trapez war toll, nur das Krafttraining sei anstrengend)
3. Meinen Papa treffen, mit ihm reden und dabei noch ein Eis geniesen.
4. Entenküken beobachten, wie sie in Mamas Nähe zur Ruhe kommen.
Und dann war sie wieder da, die Empfehlung ein Glückstagebuch zu schreiben. Alles klar, mache ich. Und weil ich das irgendwie mir in Papierform gerade nicht vorstellen kann, halt hier im Blog. (Mindestens) Drei Dinge, wenn möglich täglich, aber ansonsten halt immer, wenn ich daran denke.
1. Zuschauen, wie ein zartes Freundschaftspflänzchen auf der Arbeit am wachsen ist und den Umgang der Kinder miteinander erleben.
2. Spüren, wie gut der Kinderzirkus tut. (Trapez war toll, nur das Krafttraining sei anstrengend)
3. Meinen Papa treffen, mit ihm reden und dabei noch ein Eis geniesen.
4. Entenküken beobachten, wie sie in Mamas Nähe zur Ruhe kommen.
Freitag, 10. April 2015
Trapez
"Ab nächsten Donnerstag darf sie zum Trapeztraining". Danach war das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht meiner Mittleren raus zu bekommen .... ich glaub, sie freut sich :D Immerhin hat sie jetzt knapp anderthalb Jahre darauf gewartet.
"Pseudogott, Pseudogott"
Ja, dieses Kind, frisch getauft, läuft neben mir her, kichert und ruft "Pseudogott". Warum? Es hat mit "Mara und der Feuerbringer" gesehen und sich voll mit der im Film 15jährigen Mara identifiziert. Vor allem eben am Ende.
Leider kommt der Film nicht so gut an, weshalb wir ihn wohl eher nicht noch einmal im Kino sehen... Wer ihn noch nicht gesehen hat. Es ist ein Fantasyfilm für alle von 8 bis ins hohe Alter. Mit so viel Herzblut und Humor .... schade, dass er den Mainstream-Kinogänger-Geschmack nicht trifft ...
Aber auch "Wicki lügt" hat was.... naja, warten wir auf die DVD... so lange trällere ich noch das Lied vom Abspann.
Leider kommt der Film nicht so gut an, weshalb wir ihn wohl eher nicht noch einmal im Kino sehen... Wer ihn noch nicht gesehen hat. Es ist ein Fantasyfilm für alle von 8 bis ins hohe Alter. Mit so viel Herzblut und Humor .... schade, dass er den Mainstream-Kinogänger-Geschmack nicht trifft ...
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