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Mittwoch, 26. Februar 2014

"sie lockt die Kinder ins Pfefferkuchenhaus..."

Märchen sind gerade Thema in der einen Kita. Und damit auch mein Thema .... vertiefen, wiederholen, ....

Bei den sieben Geisslein habe ich auf eine Bildergeschichte zurück gegriffen. Diese gemeinsam mit meinem I-Kind ausgemalt, über die Bilder gesprochen und anschliessend ausgeschnitten. Jetzt können wir sie immer wieder vor holen um über die Bilder zu sprechen und sie in die richtige Reihenfolge zu bringen. Richtig zufrieden war ich damit aber noch nicht, denn es ging hauptsächlich über den Kopf ...
In der Singerunde war dann das Lied von Hänsel und Gretel dran... und niemand fragt, was eigentlich ein Pfefferkuchenhaus ist. Aber, es weiss auch niemand. Und wenn ich ehrlich bin, so richtig war mir auch nicht klar, ob in Pfefferkuchen nicht doch auch Pfeffer ist.
Also, recherchieren. Pfeffer war eine ganze Zeitlang der Sammelbegriff für exotische Gewürze aus dem Orient. Und Pfefferkuchen sind nichts anderes als Lebkuchen. Wunderbar. Ein einfaches Rezept für den Einsatz im Kindergarten hatte ich zur Vorweihnachtszeit aus einem der Blogs gefischt, die ich regelmässig verfolge (leider finde ich den Originalpost nicht mehr, sonst würde ich es verlinken).
Leises antesten bei meinem I-Kind. Backen? Wunderbar! Gut. Gespräch mit der Kita suchen, auch da alles kein Problem. Zutatenliste mit den Vorräten abgleichen ging auch problemlos. Also ran ans Werk.
Die Kinder haben mit mir gemessen und gewogen und dann mit viel Freude geknetet.


Wenig später wurde gerollt und platt gedrückt. Zugegeben, auf die Idee, dass wir auch andere Formen machen könnten, kamen wir alle erst reichlich spät. Dennoch durchzog schon nach wenigen Minuten ein wunderbarer Duft den ganzen Kindergarten.


Das Endergebnis hat für alle Gruppen gereicht und die "Backkinder" konnten sogar noch was mit nach Hause nehmen. So hatte mit etwas Glück sogar noch der ein oder andere Elternteil etwas davon. :)


Sonntagsfreude

"Du, ich komm am Sonntag mit in die Kirche."
Irgendwie immer noch komisch, wenn der Gottesdienst am Sonntag nicht mehr wie ein "ich sollte" erscheint, sondern einfach Spass macht. Und das steckt innerhalb der Familie an. Gemeinsam singen, sich als Teil einer (Glaubens-)Gemeinschaft fühlen und auch schon ein wenig mit machen.
Und wenn dann die ganz Grosse zu mir sagt "der Gottesdienst war sehr kurzweilig" und fast gar nicht sich vom Kirchencafé lösen kann, dann freue ich mich einfach nur, dass wir offensichtlich einen guten Weg eingeschlagen haben.


Pommes, rot

"Bringt ihr was zum nächsten Kirchencafé mit?" "Klar, wie wäre es mit Pommes?"
Ganz so war es nicht, aber fast. Aus dem rum albern nach dem Gottesdienst wurde das Versprechen Pommes mit zu bringen, gebackene Pommes. Zu Hause dann erstmal "oh weh, auf was hast du dich eingelassen?" ... aber, letztlich haben wir am Samstag dann gebacken und zwei Ideen umgesetzt. Rechts die von meiner Jüngsten. Kuchen (Zitronenkuchen) backen, ausschneiden und mit Schokoguss überziehen. Links meine Idee, die den echten Pommes am täuschend ähnlichsten sah... Mürbeteig zubereiten, in Form schneiden und backen. Als "Ketchup" gabs pürierte und leicht gezuckerte Himbeeren. Eine richtig gute Majo-Idee ist uns dann erst geliefert worden, als wir drüber sprachen (Jogurth oder Quark). Denn uns ist nur was mit Sahne eingefallen, das ist auf Festen doof. 
Meine Mittlere hat diese Pommes bereits für ihren Geburtstag in der Schule bestellt.... mit Ketchup und Majo versteht sich.

Samstag, 22. Februar 2014

Ökumene

Keine Ahnung, wie wir drauf kamen, auf jeden Fall fragte ich mein I-Kind, ob sie am Wochenende eigentlich auch in die Moschee geht. "Nur der Papa geht", bekam ich zur Antwort. Dann habe ich ihr erzählt, dass ich am Sonntag in die Kirche gehe. Ungläubiges Staunen: "Du gehst mit meinem Papa in die Kirche?" ... Nee, nicht ganz.
Wobei, zu so einem Tag der offenen Tür würde ich ja schon gehen....