Kurz habe ich mit dem Gedanken gespielt mir selbst ein Bild am Wochenende von dem LaGeSo zu machen. Es ist nicht weit vom Berliner Hauptbahnhof weg, und wäre sicher machbar gewesen. Aber, gleichzeitig auch ein wenig Sensationstourismus. Und das muss auch nicht sein. Statt dessen lese ich im Kaiserinnenreich von ihrem Bericht "Was ich nicht weiss". Dabei denke ich an die Zeit zurück, als ich nach Bosnien gefahren bin, kurz nach dem Krieg. An die zerstörten Häuser, das erste UN-Fahrzeug, die Jugendlichen die ich kennen gelernt habe....
Ich habe damals erfahren, dass die Jugendlichen auf die, die geflohen sind, nicht gut zu sprechen waren. Schon damals konnte ich nicht begreifen was Krieg ist, obwohl ich die Auswirkungen spüren und sehen konnte. Was Flucht ist, kann ich nur ahnen.
Ein Tag im LaGeSo .... Im gelobten Land waren dann weitere Artikel, die ich gelesen habe. Letztern nicht zu Ende, denn ich denke unter anderem an K..... der in unglaublich kurzer Zeit deutsch gelernt hat und vor kurzem von seinem Spielzeug in Syrien erzählt hat. Und mir damit einen Kloss im Hals bescherte. So klein, so viele Erlebnisse, wie wird die Flucht wohl für ihn gewesen sein?
Donnerstag, 27. August 2015
Montag, 24. August 2015
Gute Nacht ... Gorilla
Mein erstes Mal...mit einer Talker-Nutzerin
Aktion Mensch freut sich, wenn Menschen ihr "erstes Mal" beschreiben, ihre Begegnungen mit Menschen mit und ohne Behinderungen.
Seit etwas mehr als zwei Jahren bin ich im Arbeitsleben inklusiv unterwegs und begleite "I-Kinder", damit die in den nächstgelegenen Kindergarten gehen können. Aktueller Schützling ist Nr. 5 und spricht aus unterschiedlichen Gründen nicht. Daher habe ich mich in das Thema "Unterstützte Kommunikation" eingelesen und in einer entsprechenden Facebook-Gruppe eine junge Frau kennen gelernt, die offen beschrieben hat, wie sie ihre ersten Schritte in die Selbstständigkeit mit Hilfe ihres Talkers geht.
Sie hat mich beeindruckt, ehrlich. Sich vor zu stellen in einer Welt voller Sprache ohne ein Kommunikationsmittel zu sein, ist schwierig. Nun ja - sie erzählte mir auch von einer Fortbildung und ihrer ersten Vortragsreise. Das Thema der Fachtags war passend "Sprachlos in der Inklusion" und so kam es, dass ich sie auf der Hinreise begleitet habe.
Oh weh - ich hab ja noch so viel zu lernen.... Lena ist mehr als geduldig, wenn ihre Begleitungen schon ungeduldig sind. Sie muss halt ihrer Sätze, die sie sprechen muss erst tippen und das braucht Zeit. Schwierig für mich war es auch, nicht schon auf ihr Geschriebenes zu reagieren, sondern sie "ausreden" zu lassen. .
Auch ist sie geduldig, wenn erst ihre Begleitung angesprochen wird und extremst selten direkt mit ihr. Das allerdings, hat mich extrem überrascht, ehrlich. Mehr als einmal habe ich erklärt, dass ich nur die Begleitung bin und Lena gut für sich selbst sprechen kann.
Ich meine, sie hält ohne Scheu einen Vortrag vor ihr unbekannten Menschen über ihren Weg aus der Sprachlosigkeit und soll nicht abklären können, wann der Krankentransport sie zum Hotel fährt? Also wirklich ...
Nicht nur ich habe viel zu lernen ....
Immer noch fest vor haben wir, uns hier in der Stadt zu treffen - zum Eis ... oder so, und sie bestellt :). Ich freu mich auf das "zweite Mal", das sicherlich nicht das letzte Mal sein wird....
Seit etwas mehr als zwei Jahren bin ich im Arbeitsleben inklusiv unterwegs und begleite "I-Kinder", damit die in den nächstgelegenen Kindergarten gehen können. Aktueller Schützling ist Nr. 5 und spricht aus unterschiedlichen Gründen nicht. Daher habe ich mich in das Thema "Unterstützte Kommunikation" eingelesen und in einer entsprechenden Facebook-Gruppe eine junge Frau kennen gelernt, die offen beschrieben hat, wie sie ihre ersten Schritte in die Selbstständigkeit mit Hilfe ihres Talkers geht.
Sie hat mich beeindruckt, ehrlich. Sich vor zu stellen in einer Welt voller Sprache ohne ein Kommunikationsmittel zu sein, ist schwierig. Nun ja - sie erzählte mir auch von einer Fortbildung und ihrer ersten Vortragsreise. Das Thema der Fachtags war passend "Sprachlos in der Inklusion" und so kam es, dass ich sie auf der Hinreise begleitet habe.
Oh weh - ich hab ja noch so viel zu lernen.... Lena ist mehr als geduldig, wenn ihre Begleitungen schon ungeduldig sind. Sie muss halt ihrer Sätze, die sie sprechen muss erst tippen und das braucht Zeit. Schwierig für mich war es auch, nicht schon auf ihr Geschriebenes zu reagieren, sondern sie "ausreden" zu lassen. .
Auch ist sie geduldig, wenn erst ihre Begleitung angesprochen wird und extremst selten direkt mit ihr. Das allerdings, hat mich extrem überrascht, ehrlich. Mehr als einmal habe ich erklärt, dass ich nur die Begleitung bin und Lena gut für sich selbst sprechen kann.
Ich meine, sie hält ohne Scheu einen Vortrag vor ihr unbekannten Menschen über ihren Weg aus der Sprachlosigkeit und soll nicht abklären können, wann der Krankentransport sie zum Hotel fährt? Also wirklich ...
Nicht nur ich habe viel zu lernen ....
Immer noch fest vor haben wir, uns hier in der Stadt zu treffen - zum Eis ... oder so, und sie bestellt :). Ich freu mich auf das "zweite Mal", das sicherlich nicht das letzte Mal sein wird....
Mal ein Wochenrückblick
Endlich mal wieder Zeit für eine Blogrunde und ich lande bei der Wilden Wölfin. Sie schreibt von ihrer vergangenen Woche und auch davon, dass sie die Tim Burton Ausstellung in Brühl besucht hat. Tim Burton? Klasse. Brühl ist nicht soo weit weg. Kommt auf unsere Familien-todo-Liste für 2015 :-).
Da sie gefragt hat, wie die vergangene Woche war, schreib ich auch kurz was dazu.
Letzte Woche war die erste Woche nach dem Urlaub und der Kita-Betrieb ging wieder los. Die Gruppenstärke war sehr klein, was meinem Schützling sehr entgegen kam. Montag begann sehr ruhig mit einem Bürotag der genug Zeit für die Planung lies. Die Umstellung von Ferien auf Kita-Alltag verlief sehr gut. Die Kinder bekamen die Ritterburg vor gestellt, ich habe neues Fördermaterial gebastelt und auch teilweise schon eingeführt (einen Plan, was alles beim Mittagessen "passiert", allerdings noch keine Idee, wie ich den Mittagstisch-tauglich bekomme, denn ein DIN A4 Blatt ist nicht die Lösung). Nachmittags blieb viel Zeit für mich, denn die beiden Käferkinder waren noch auf der Schafweide. Die Käferteenager entweder nicht da oder sehr mit eigenen Dingen beschäftigt. :-)
So konnte ich eine Radtour machen und allgemein sehr die Seele baumeln lassen. Mit meinem Mann war ich Brombeeren pflücken (doch davon noch an anderer Stelle).
Ahnenforschung ist ein Thema, dass ich endlich auch einmal in Angriff genommen habe. Ausgelöst durch die Frage einer anderen Familie mit unserem Nachnamen ob wir verwandt sind. Ich wollte immer schon und habe endlich ein Tool in dem es Spass macht die Familie mal aufzulisten. Auf der Seite meines Mannes hat Facebook wirklich spannende Informationen bereit gehalten. :D Auf meiner Seite wird mir mein Papa sicherlich noch viel weiter helfen können.
Am Freitag bin ich losgefahren meine Käferkinder wieder einsammeln. Samstag habe ich die Ruhe in Brandenburg genossen, einen kleinen See kennen gelernt und mich von den vielen Regalen im Kaufland überfordern lassen (wer bitte braucht mindestens 5 Süsswarenregale voll?). :-) Gestern ging es wieder heim, 7,5 Stunden Zugfahrt waren ok, allerdings die Kinder am Ende sehr müde. Verbunden mit meinem Kopfweh war das kein wirklich schönes Ende für eine eigentlich schöne Woche.
Jetzt sind die Käferkinder wieder da und die Käferteenager ausgeflogen. Schön, wenn man sagen kann, dass mit nur vier Leuten die Wohnung angenehm leer ist. :-)
Da sie gefragt hat, wie die vergangene Woche war, schreib ich auch kurz was dazu.
Letzte Woche war die erste Woche nach dem Urlaub und der Kita-Betrieb ging wieder los. Die Gruppenstärke war sehr klein, was meinem Schützling sehr entgegen kam. Montag begann sehr ruhig mit einem Bürotag der genug Zeit für die Planung lies. Die Umstellung von Ferien auf Kita-Alltag verlief sehr gut. Die Kinder bekamen die Ritterburg vor gestellt, ich habe neues Fördermaterial gebastelt und auch teilweise schon eingeführt (einen Plan, was alles beim Mittagessen "passiert", allerdings noch keine Idee, wie ich den Mittagstisch-tauglich bekomme, denn ein DIN A4 Blatt ist nicht die Lösung). Nachmittags blieb viel Zeit für mich, denn die beiden Käferkinder waren noch auf der Schafweide. Die Käferteenager entweder nicht da oder sehr mit eigenen Dingen beschäftigt. :-)
So konnte ich eine Radtour machen und allgemein sehr die Seele baumeln lassen. Mit meinem Mann war ich Brombeeren pflücken (doch davon noch an anderer Stelle).
Ahnenforschung ist ein Thema, dass ich endlich auch einmal in Angriff genommen habe. Ausgelöst durch die Frage einer anderen Familie mit unserem Nachnamen ob wir verwandt sind. Ich wollte immer schon und habe endlich ein Tool in dem es Spass macht die Familie mal aufzulisten. Auf der Seite meines Mannes hat Facebook wirklich spannende Informationen bereit gehalten. :D Auf meiner Seite wird mir mein Papa sicherlich noch viel weiter helfen können.
Am Freitag bin ich losgefahren meine Käferkinder wieder einsammeln. Samstag habe ich die Ruhe in Brandenburg genossen, einen kleinen See kennen gelernt und mich von den vielen Regalen im Kaufland überfordern lassen (wer bitte braucht mindestens 5 Süsswarenregale voll?). :-) Gestern ging es wieder heim, 7,5 Stunden Zugfahrt waren ok, allerdings die Kinder am Ende sehr müde. Verbunden mit meinem Kopfweh war das kein wirklich schönes Ende für eine eigentlich schöne Woche.
Jetzt sind die Käferkinder wieder da und die Käferteenager ausgeflogen. Schön, wenn man sagen kann, dass mit nur vier Leuten die Wohnung angenehm leer ist. :-)
Mittwoch, 19. August 2015
Auf den Spuren Maras
"Mama, wo ist das Herrmansdenkmal eigentlich?"
Gerade haben wir den zweiten Band von "Mara und der Feuerbringer" fertig gelesen, an dessen Ende das Denkmal eine wichtige Rolle spielt.
Nun, das Denkmal liegt bei Detmold und Detmold ziemlich nah an unserer Wegstrecke in den Urlaub. Also Ehrensache, dass wir einen Zwischenstopp dort machen. Ausserdem wollte meine Jüngste gerne kontrollieren, ob das Denkmal noch kaputt ist. :D
Es ist imposant gross und man kann sich den finalen Kampf richtig gut vorstellen. (Nebenbei hat man in dem Buch bisher eine Menge über die Varusschlacht und die nordischen Götter gelernt, ohne dass man irgendwie dazu "gezwungen" worden ist.).
"Mama, das haben die aber wieder richtig gut repaiert. Und schau mal, hier sieht man noch dunkle Flecken, ich glaube, der Feuerbringer ist hier lang und hat da drüben dann gestanden".......
Gerade haben wir den zweiten Band von "Mara und der Feuerbringer" fertig gelesen, an dessen Ende das Denkmal eine wichtige Rolle spielt.
Nun, das Denkmal liegt bei Detmold und Detmold ziemlich nah an unserer Wegstrecke in den Urlaub. Also Ehrensache, dass wir einen Zwischenstopp dort machen. Ausserdem wollte meine Jüngste gerne kontrollieren, ob das Denkmal noch kaputt ist. :D
Es ist imposant gross und man kann sich den finalen Kampf richtig gut vorstellen. (Nebenbei hat man in dem Buch bisher eine Menge über die Varusschlacht und die nordischen Götter gelernt, ohne dass man irgendwie dazu "gezwungen" worden ist.).
"Mama, das haben die aber wieder richtig gut repaiert. Und schau mal, hier sieht man noch dunkle Flecken, ich glaube, der Feuerbringer ist hier lang und hat da drüben dann gestanden".......
Eine neue Stadt, äh, Burg entsteht...
Ich hab mich entschlossen Euch dann, wenn es passt, etwas an meinem Arbeitsalltag teilhaben zu lassen.
Es war im Juli und zwei grosse Jungs blätterten mehr oder weniger motiviert sich durch Bastelbücher. Die Arbeitsaufgabe der Gruppenerzieherin war, dass sie sich etwas raus suchen sollten. "Gefällt mir nicht", "ist doof" und so ähnlich waren die Kommentare. Bis sie auf Häuser, bzw. ein Schloss aus Kisten kamen. Da flackerte Interesse auf. Sie wollten schon weiter blättern als ich dazu kam und meinte, dass ich Kisten haben würde. Die waren für ein anderen Projekt gedacht gewesen, was sich so nicht hatte umsetzen lassen (mein Schützling hatte keinerlei Interesse daran).
Sehr zum Ärger der Jungs habe ich dann die Bücher bei Seite gelegt. Gemeinsam haben wir den Tisch vorbereitet, die Kisten ausgepackt und geplant. Schnell noch das Altpapier durchforstet, ob noch was geeignetes da ist, und schon bald war der Plan fertig. Verschiedene Überlegungen und Entscheidungen mussten getroffen werden - bis es ans kleben ging. Die Farben für die Burg standen auch bald fest. (Leider habe ich vom Werden nicht so viele Bilder gemacht, da ich gleichzeitig die bastelnden Jungs und meinen Schützling betreut habe. Das war anstrengend, aber toll :).
"Wir brauchen auch ein Burgtor." Ähm, ja ... auf die Idee, dass man das einfach prickeln könnte bin ich gekommen, als mir das Bastelmesser abgebrochen ist. Und Bewohner? Stimmt, die brauch es ja auch. Wie bastelt man bitte halbwegs spielbare Ritter? Korken waren die Lösung. "Bekommen wir eine Schablone für Schild und Schwert?" "Nö, das könnt ihr selbst entwerfen." Grosse Kulleraugen waren die Folge, aber alle Jungs haben sich tapfer hin gesetzt, haben gezeichnet, geflucht, verworfen und letztlich ausgeschnitten, angemalt und geklebt. Toll sind die Ritter geworden! (Bisher waren nur Jungs beteiligt, aber wir sind uns einig, dass auch noch Mädchen fehlen. Auch die Burgfräullein werden wohl ein Schwert in die Hand bekommen....)
Der erste Entwurf eines Burgfäulleins ist auch fertig und da einer der Jungs gerade bevorzugt Bilder mit Gespenstern malt, war klar - ein Schlossgeist muss auch noch her. Fenster und Mauersteine sind in mühsamer Kleinarbeit mit dem Edding entstanden.
DAsteht der Geist schon und nähert sich, um einen Ritter zu erschrecken. Stilecht mit Schlüsselbund. ;)
Heute wurde die Burg dann frei gegeben in der Gruppe zum spielen. Die rechte Burgseite lässt sich aufklappen umd die Figuren alle gut unter zu bringen.
Es war im Juli und zwei grosse Jungs blätterten mehr oder weniger motiviert sich durch Bastelbücher. Die Arbeitsaufgabe der Gruppenerzieherin war, dass sie sich etwas raus suchen sollten. "Gefällt mir nicht", "ist doof" und so ähnlich waren die Kommentare. Bis sie auf Häuser, bzw. ein Schloss aus Kisten kamen. Da flackerte Interesse auf. Sie wollten schon weiter blättern als ich dazu kam und meinte, dass ich Kisten haben würde. Die waren für ein anderen Projekt gedacht gewesen, was sich so nicht hatte umsetzen lassen (mein Schützling hatte keinerlei Interesse daran).
Sehr zum Ärger der Jungs habe ich dann die Bücher bei Seite gelegt. Gemeinsam haben wir den Tisch vorbereitet, die Kisten ausgepackt und geplant. Schnell noch das Altpapier durchforstet, ob noch was geeignetes da ist, und schon bald war der Plan fertig. Verschiedene Überlegungen und Entscheidungen mussten getroffen werden - bis es ans kleben ging. Die Farben für die Burg standen auch bald fest. (Leider habe ich vom Werden nicht so viele Bilder gemacht, da ich gleichzeitig die bastelnden Jungs und meinen Schützling betreut habe. Das war anstrengend, aber toll :).
"Wir brauchen auch ein Burgtor." Ähm, ja ... auf die Idee, dass man das einfach prickeln könnte bin ich gekommen, als mir das Bastelmesser abgebrochen ist. Und Bewohner? Stimmt, die brauch es ja auch. Wie bastelt man bitte halbwegs spielbare Ritter? Korken waren die Lösung. "Bekommen wir eine Schablone für Schild und Schwert?" "Nö, das könnt ihr selbst entwerfen." Grosse Kulleraugen waren die Folge, aber alle Jungs haben sich tapfer hin gesetzt, haben gezeichnet, geflucht, verworfen und letztlich ausgeschnitten, angemalt und geklebt. Toll sind die Ritter geworden! (Bisher waren nur Jungs beteiligt, aber wir sind uns einig, dass auch noch Mädchen fehlen. Auch die Burgfräullein werden wohl ein Schwert in die Hand bekommen....)
Heute wurde die Burg dann frei gegeben in der Gruppe zum spielen. Die rechte Burgseite lässt sich aufklappen umd die Figuren alle gut unter zu bringen.
Mal eben...Vortour für den Betriebsausflug.
Perfektes Wetter gestern für das Vorhaben. Im September planen wir einen Betriebsausflug mit drei Möglichkeiten ans Ziel zu kommen. Nachdem mein (durchtrainierter) Chef schon die Radtour ausgetestet hat, wollte ich die Strecke jetzt auch fahren.
Ungefähr 17km bis zum Kloster Eberbach und gefühlte 1000 Höhenkilometer lagen vor mir. Fahrradfahren ist ja ok, allerdings nicht bergauf. Aber nungut.
An der Stadtgrenze Wiesbadens habe ich mich schon gefragt, was ich da eigentlich mache. Zwei Orte weiter fand ich das alles eine blöde Idee und bei der ersten ernsthaften Steigung schwor ich mir eine eBike am Tag des Betreibsausflugs auszuleihen.
Ungefähr 17km bis zum Kloster Eberbach und gefühlte 1000 Höhenkilometer lagen vor mir. Fahrradfahren ist ja ok, allerdings nicht bergauf. Aber nungut.
An der Stadtgrenze Wiesbadens habe ich mich schon gefragt, was ich da eigentlich mache. Zwei Orte weiter fand ich das alles eine blöde Idee und bei der ersten ernsthaften Steigung schwor ich mir eine eBike am Tag des Betreibsausflugs auszuleihen.
Nach der zweiten Steigung (bei der ich von zwei älteren Menschen auf einem eBike überholt worden bin), hatte ich dann einen super Ausblick über das Rheintal. Die Handykamera kann den gar nicht so richtig wieder geben....
Motiviert bin ich also weiter gefahren, in Erwartung, dass es noch steil weiter bergauf geht. Aber, ähm... eine Steigung noch, dann war ich schon da. Wow.
Das eigentliche Ziel liegt gut 2km hinter dem Kloster, aber vom Kloster aus geht es zusammen mit den Wanderern weiter. (Mit den anderen beiden vom Vorbereitungsteam bin ich die Strecke von Eltville aus auch gewandert und empfand das letztlich anstrengender als das Radfahren).
Zurück war es richtig schön, inkl. einem Zwischenstopp in Eltville mit einem leckeren Eis. Ich freu mich auf Mitte September und hoffe, dass einige Kolleginnen und Kollegen auch auf das "Drahtpferd" steigen.
Wobei, heute ist der Muskelkater weniger nervig, als das nicht-auf-dem-Sattel-sitzen-wollen....
Endlich ...
Klein, gelb, lecker. Und gottseidank (noch) nicht auf dem Essensplan des Eichhörnchens. Vor allem aber ... endlich reif!
Räuber!
4. Stock, ohne Balkon. Da werden wir erfinderisch, was Blumen und Gemüse angeht. Dieses Jahr habe ich Sonnenblumen und Tomaten mit meiner Jüngsten gepflanzt. Im Mai sind sie nach draussen gewandert und wuchsen und wuchsen.
Alle Nachbarn haben sich an der grossen Sonnenblumenblüte gefreut. Bis ... tja, bis sie eines morgens weg war. Gut, es war eine stümrische Nacht, dachten wir. Doch dann verschwand Blüte Nr. 2... ähm. Wie erwähnt. 4. Stock ... kein Balkon. Und vor allem, wer klaut nur die Blüten?
Letzte Woche haben wir den Räuber gesehen. Trotz offenen Fensters sprang er auf die Blume. Leider war er zu schnell wieder weg, so schnell hatte ich die Kamera nicht in der Hand. Aber ... es ist ein Eichhörnchen, dass sich die Blüten schmecken lässt.
Eigentlich hätte ich gerne Kerne von den Blüten gehabt, aber irgendwie gönne ich sie auch dem Eichhörnchen.
Alle Nachbarn haben sich an der grossen Sonnenblumenblüte gefreut. Bis ... tja, bis sie eines morgens weg war. Gut, es war eine stümrische Nacht, dachten wir. Doch dann verschwand Blüte Nr. 2... ähm. Wie erwähnt. 4. Stock ... kein Balkon. Und vor allem, wer klaut nur die Blüten?
Letzte Woche haben wir den Räuber gesehen. Trotz offenen Fensters sprang er auf die Blume. Leider war er zu schnell wieder weg, so schnell hatte ich die Kamera nicht in der Hand. Aber ... es ist ein Eichhörnchen, dass sich die Blüten schmecken lässt.
Eigentlich hätte ich gerne Kerne von den Blüten gehabt, aber irgendwie gönne ich sie auch dem Eichhörnchen.
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