Kurz habe ich mit dem Gedanken gespielt mir selbst ein Bild am Wochenende von dem LaGeSo zu machen. Es ist nicht weit vom Berliner Hauptbahnhof weg, und wäre sicher machbar gewesen. Aber, gleichzeitig auch ein wenig Sensationstourismus. Und das muss auch nicht sein. Statt dessen lese ich im Kaiserinnenreich von ihrem Bericht "Was ich nicht weiss". Dabei denke ich an die Zeit zurück, als ich nach Bosnien gefahren bin, kurz nach dem Krieg. An die zerstörten Häuser, das erste UN-Fahrzeug, die Jugendlichen die ich kennen gelernt habe....
Ich habe damals erfahren, dass die Jugendlichen auf die, die geflohen sind, nicht gut zu sprechen waren. Schon damals konnte ich nicht begreifen was Krieg ist, obwohl ich die Auswirkungen spüren und sehen konnte. Was Flucht ist, kann ich nur ahnen.
Ein Tag im LaGeSo .... Im gelobten Land waren dann weitere Artikel, die ich gelesen habe. Letztern nicht zu Ende, denn ich denke unter anderem an K..... der in unglaublich kurzer Zeit deutsch gelernt hat und vor kurzem von seinem Spielzeug in Syrien erzählt hat. Und mir damit einen Kloss im Hals bescherte. So klein, so viele Erlebnisse, wie wird die Flucht wohl für ihn gewesen sein?
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