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Mittwoch, 6. Juli 2022

Verrückte Zeit

 ... aber voller Dankbarkeit. Die Panik darf Vertrauen weichen. Das zarte Pflänzchen wird hoffentlich weder vertrocknen, noch kaputtgegossen werden, sondern wachsen.

... voller Vertrauen. Netter ist ein Erstgespräch in Begleitung der Chefs. Soll nicht sein. Der Start der neuen Maßnahmen ist eh schon kurios. Aber ich vertraue auf mich und auf die Kinder. Der Rest wird sich schon geben.

... mit zu kurzen Nächten und viel zu vielen Plänen und Ideen. ;)

... mit wachsendem Frieden im Herzen. <3 

Sonntag, 26. Juni 2022

Wassergeflüster

Nein, der See ersetzt kein Lagerfeuer, aber auch er lädt zum baumeln der Seele ein und bringt Leichtigkeit. 
Definitiv war es ein Wochenende zum heilen ...🥰

Donnerstag, 23. Juni 2022

Regenbogenzeit


Obwohl die Regentropfen noch fallen, schauen wieder ein paar Sonnenstrahlen heraus. Gute Voraussetzungen für einen Regenbogen und um Danke zu sagen:

- für das Lächeln, dass mir Feuerwehrautos auf das Gesicht zaubern (und die Aussicht bald einen Feuerwehrmann wieder im weiteren Familienkreis zu haben)

- für den Zauber der Glühwürmchen (und die absolut niedliche Reaktion des Hundes)

- für die Ruhe, die die Tiere auf dem Kinderbauernhof selbst wilden Kindern vermitteln

- ja, auch für den Sonnenbrand, denn er zeigt mir, dass ich draußen arbeiten darf

- für das Lachen bei der Wasserschlacht

- für den liebevoll gedeckten Tisch

- für den Sonnenschein nach dem Regen 

Sonntag, 6. Juni 2021

Dankbarkeit



"Wissen Sie, welchen Test sie machen wollen?" "Ja, bitte professionelle Nasenreinigung." Den Lacher hatte ich auf meiner Seite. Mein Humor bleibt. Manchmal schwarz, manchmal hängt er am Galgen, aber er ist nicht weg. Wir stehen an, für den notwendigen Test um die Intensivstation zu betreten. Ich philosophiere, dass "Nasopharyngealabstrich" sicherlich jeden beim Galgenmännchen zum Wahnsinn treibt. 
Die Dankeschön-Tüten hätte ich fast zweimal vergessen. Einmal holt mein Mann sie, das andere Mal muss ich nochmal zurück zum Auto laufen. Überraschung, Freude. Und ein gut gelauntes Kind. Nach wie vor angeschlagen, aber um einiges fitter als am Freitag. Wir spielen Skip Bo zusammen, philosophieren mit der Sitzwache und der zuständigen Schwester über die Spiele, die so in einer Klinik gespielt werden und haben, wenn man die Umstände ausblendet, einen gar nicht so schlechten Nachmittag. Da wäre dann noch die Neugierde. Mein Mann begreift mit Zahlen die Welt ein Stückchen besser und ... wenn ich ehrlich bin, ich bereue es, dass ich nochmal nachgefragt habe, weil mein Mann die Zahl wissen wollte. Uff. Der Körper hat eine Höchstleistung vollbracht, dass er das so schnell überstanden hat. Dankbarkeit. Für die Schutzengel, die Schlimmeres verhindert haben. Für gute Gespräche auf der Autofahrt. Für das umsorgen des Kindes. Für die warmen Worte aus der Wohngruppe. Für die Sonnenstrahlen auf dem Rückweg.


 

Mittwoch, 7. November 2018

Im Herzen

"Sag mal Malou, weisst du, wo das Herrchen ist?" Unser Hund springt an mir hoch....die Vorderpfoten landen auf Herzhöhe...  "Ja, im Herzen habe ich den auch, aber ich suche ihn ganz real".
<3

Montag, 17. April 2017

Ostern 2017 - Auferstehung

Dunkle Wochen liegen hinter mir. Graue Nebel- und Wintertage, aber auch in mir war es lange grau und dunkel. Es braucht immer eine Weile, bis ich mich dann an das erinnere, was mir Kraft gibt und was mich stärkt. Und dann passiert es doch, dass ich wieder ins nächste Loch falle aus dem ich mich mühsam berappelen muss.
Wann also - wenn nicht an Ostern - ist ein guter Zeitpunkt um Auferstehungs- und Glücksmomente zu sammeln und sich so zu stärken, damit dunkle Tage erhellt werden können und Löcher umgangen werden. (Bilder folgen morgen)
- (Freitag) Last abladen dürfen, Stille beim Kreuzweg finden
- (Samstag) Zu mir stehen und ganz ehrlich sagen, dass ich zu etwas keine Lust habe ... und dennoch einen Weg finden, dass die gehen können, die das wirklich wollen
- (Sonntag) Vorbereitungen für die Gemeinde offensichtlich machen und doch am Pfarrer vorbei führt zu erstaunten Gesichtern und viel Freude im Auferstehungsgottesdienst
- (Sonntag) trotz Unlust beim aussuchen fest zu stellen, dass die Kleinigkeiten für die Mädchen doch richtig waren, das Familiengeschenk sowieso
- (Montag) kurze, entlastende Gespräche führen
- (Montag) von der jüngsten Nichte angestrahlt werden
- (Montag) Lob bekommen


Donnerstag, 16. Februar 2017

Wenn wir Schatten Euch beleidigt...

Bei mir wars der "Club der toten Dichter", bei der Großen "Die Wilden Hühner".... der die Neugier auf den Sommernachtstraum weckte. Kommenden Sonntag gehen wir zusammen ins Ballett .... Ich freu mich

Donnerstag, 2. Februar 2017

Rolling ... ;)

"Gell Mama, du hast morgen Muskelkater" grinst meine Große und sie wird vermutlich recht haben.

Doch von Anfang an. Heute mittag fährt nur eins von den beiden Kindern zur Sporttour. Erste Station Rollstuhlbasketball. "Oh gut, das sind die beiden ja," meint die Trainerin. Beide? Nee nur eine. "Och, dann spielst du halt mit" "???" Es klärt sich schnell auf, einer der Profis aus der ersten Mannschaft ist da. Na gut, da ich ja sonst den Rollstuhlbasketball nur aus der "Support"-Ecke kenne (Auf- und Abbau bei den Spielen) oder eben Spieler-Mama bin, lasse ich mich nicht lange bitten. Ein Rolli mit dem ich fahren kann ist schnell gefunden. Die Trainerin tröstet mich dass es einer der schlechtesten Rollis sei. Ähm ja, bei "Komm mit, fahr weg" (das Rolli-Pendant zu "Komm mit, lauf weg" müssen die Kids zwei Runden drehen, während ich mich mit einer abmühe :D. Aber, es war super lustig. Der Umgang untereinander war toll, der Profi war tiefenentspannt und gab kleinere Tipps und es hat einfach Spass gemacht (dank den Korbständern hab ich sogar mal getroffen und einen Korb geworfen...). Aber, es geht irre auf die Arme (und irgendwie auch auf die Beine, weil es anstrengend ist, die quasi im Rollstuhl zu halten....). Nu hab ich noch etwas mehr Respekt vor der Leistung, die ich da so bei den Spielen der Erstliga-Mannschaft sehe, da es ungefähr dreissigtrillionenmal schneller und härter zugeht als bei uns heute ...

Die Mädchen machen danach normalerweise noch Luftakrobatik .... also Vertikaltuch und Trapez ...

Die Kleine, die heute nicht dabei war meinte tröstend heute abend "ach Mama, wenn du ein paar Mal dabei warst, wird das einfacher." Na dann...

Sonntag, 8. Januar 2017

"Zieht Euch warm an"

Wenn der Pfarrer anruft und den Tipp gibt, dass man sich warm anziehen soll, geht es nicht darum, dass wi retwas falsch gemacht haben. Nein, es ist einfach nur die Heizung in der Kirche nicht angesprungen.
Heute war Sternsingeraktion. So organisiert, wie ich es von den Altkatholiken kenne - unkompliziert. Töchterlein mit der Bratsche, meine Jüngste und ich als Sternträgerin. Die dritte Königin hat das Fieber ausser gefecht gesetzt. Am Anfang wars Töchterlein zickig, dann aber wurde es richtig, richtig schön.

Nette Begegnungen gabs dann auch am Spätnachmittag beim Neujahrsempfang der Rhinos. So ein unglaublich toller Sportverein ... wo es wirklich ziemlich egal ist, ob du sprechen kannst, oder nicht. Ob du läufst oder einen eRolli hast, macht dann nur den Unterschied wie du zur Toilette kommst und ob du ggf. das Essen gebracht bekommst. Tolle Gespräche, leckeres Essen ... ein wunscherschöner Urlaubsabschluss.

Mittwoch, 10. Februar 2016

Große Schwester

Eine Kursfahrt steht an. Die Zeit passt, also biete ich dem grossen Käferkind an, sie mit dem Gepäck hin zu fahren. Es geht drei Tage nach Verdun ... die Schlacht dort ist 100 Jahre her....
Eine Lehrerin (die ich nebenbei erst für eine mitfahrende Schülerin gehalten habe ...) kennt die Schüler noch nicht und fragt die Namen hab. Bei mir stockt sie, und die Große meint "die fährt nicht mit, das ist meine Mama". Die Lehrerin darauf hin: "Hätte auch die große Schwester sein können"...

Hach ... so fängt der Mittwoch doch gleich viel besser an :D

Samstag, 19. September 2015

Tiefes Glück

Ein hibbelndes Kind
Neugierde und ein wenig Unsicherheit, was uns erwarten wird
Klingeln müssen
Eine freundliche Begrüssung
Eine gewohnte Schüchternheit
Das erste Strahlen beim ausprobieren des Rollstuhls und der amüsierte Blick von mir
Neugierige Sportkollegen
Direkt einbezogen werden
Gemeinsames Training
Gemeinsames Spiel
Feststellen, dass niemand wirklich Rollstuhl fährt, ausser zum Sport

und abends ein Kind, dass immer noch schwärmt und die Zeit wahlweise zurück oder vor drehen will um direkt wieder ins Training zu können....
eine Mutter, die tiefes Glück empfindet, weil sie noch nie eine Sportart gesehen hat, wo Neulinge direkt so selbstverständlich mit eingebunden worden sind.

Rollstuhlsbasketball, Schnupperstunde.


Donnerstag, 16. April 2015

Glückstagebuch 16.04.

Vor einigen Wochen bin ich auf die Plattform iversity gestossen, die online Kurse anbieten. Neu gestartet ist dort der Kurs "Meine Schule transformieren" - ok, kein Kurs, ein Reiseführer. Aber, abgesehen davon dass ich das Dozententeam sehr interessant finde, auch erstmal zweitrangig. Denn - um es dann doch irgendwie kurz zu fassen, darüber habe ich eine Buchempfehlung bekommen "Dein Glückspilztrainier" von Carina Mathes.
Und dann war sie wieder da, die Empfehlung ein Glückstagebuch zu schreiben. Alles klar, mache ich. Und weil ich das irgendwie mir in Papierform gerade nicht vorstellen kann, halt hier im Blog. (Mindestens) Drei Dinge, wenn möglich täglich, aber ansonsten halt immer, wenn ich daran denke.

1. Zuschauen, wie ein zartes Freundschaftspflänzchen auf der Arbeit am wachsen ist und den Umgang der Kinder miteinander erleben.
2. Spüren, wie gut der Kinderzirkus tut. (Trapez war toll, nur das Krafttraining sei anstrengend)
3. Meinen Papa treffen, mit ihm reden und dabei noch ein Eis geniesen.
4. Entenküken beobachten, wie sie in Mamas Nähe zur Ruhe kommen.