4. Stock, ohne Balkon. Da werden wir erfinderisch, was Blumen und Gemüse angeht. Dieses Jahr habe ich Sonnenblumen und Tomaten mit meiner Jüngsten gepflanzt. Im Mai sind sie nach draussen gewandert und wuchsen und wuchsen.
Alle Nachbarn haben sich an der grossen Sonnenblumenblüte gefreut. Bis ... tja, bis sie eines morgens weg war. Gut, es war eine stümrische Nacht, dachten wir. Doch dann verschwand Blüte Nr. 2... ähm. Wie erwähnt. 4. Stock ... kein Balkon. Und vor allem, wer klaut nur die Blüten?
Letzte Woche haben wir den Räuber gesehen. Trotz offenen Fensters sprang er auf die Blume. Leider war er zu schnell wieder weg, so schnell hatte ich die Kamera nicht in der Hand. Aber ... es ist ein Eichhörnchen, dass sich die Blüten schmecken lässt.
Eigentlich hätte ich gerne Kerne von den Blüten gehabt, aber irgendwie gönne ich sie auch dem Eichhörnchen.
Mittwoch, 19. August 2015
Dienstag, 19. Mai 2015
Seit April...
Manchmal hat der mobile Dienst auch Vorteile. Nämlich dann, wenn man dringend ein Rezept braucht und einen Vormittag frei hat, weil das Team einen Betriebsausflug macht. Prima. Das zu lesende Fachbuch eingepackt, die am Anfang des Quartals organisierte Überweisung dazu gesteckt und dann ab zur Kinderklinik in der die Diabetologin sitzt.
In der Tagesklinik dann der übliche Plausch und ich setzte mich ins Wartezimmer, bis die Rezepte unterschrieben sind und vertreibe mir die Zeit mit lesen. Irgendwann kommt dann A. vorbei. A. sitzt im Rollstuhl und ich wundere mich noch über die Begleitgeräusche, lese aber erstmal weiter. Ah, die Frau ist nicht die Mutter (es sei denn, die trägt in ihrer Freizeit Shirts eines Pflegedienstes) und die Tasche? Das könnte eine Absaugpumpe sein. Und das Geräusch? Das kennst du doch...
A. malt mit ihrer Begleitung ein Bild, während der dazu passende Papa sich irgendwie mit der Situation arrangiert. Und dann frage ich doch: "Darf ich mal neugierig fragen: Hat sie einen Luftröhrenschnitt?" Ja, hat sie, seit April. "Es gibt Geräusche, die vergisst man dann doch nicht...." A. dreht sich auch zu mir rum, und weil es gemein ist über und nicht mit Kindern zu sprechen, gehe ich zu den dreien. Der Vater erzählt, dass A. nicht mehr schlucken kann, daher der Schnitt und daher die Magensonde. Ich erzähle kurz von meiner Jüngsten. Dass ihr Luftröhrenschnitt lange her ist und dass es ihr gut geht. Die Narben an A.s Kopf erzählen mir, dass sie eine ganz besondere Kämpferin ist, deren Geschichte hoffentlich ein gutes Ende nimmt. Der Vater erzählt ein wenig, bis ich schliesslich weiter geschickt werde und mich verabschiede.
Was bleibt ist ein Knoten im Bauch und Tränen in den Augen. Es tut noch immer weh, ja....
A. schicke ich auf diesem Weg nochmal ganz viel Kraft auf dem Weg zum gesund werden.
In der Tagesklinik dann der übliche Plausch und ich setzte mich ins Wartezimmer, bis die Rezepte unterschrieben sind und vertreibe mir die Zeit mit lesen. Irgendwann kommt dann A. vorbei. A. sitzt im Rollstuhl und ich wundere mich noch über die Begleitgeräusche, lese aber erstmal weiter. Ah, die Frau ist nicht die Mutter (es sei denn, die trägt in ihrer Freizeit Shirts eines Pflegedienstes) und die Tasche? Das könnte eine Absaugpumpe sein. Und das Geräusch? Das kennst du doch...
A. malt mit ihrer Begleitung ein Bild, während der dazu passende Papa sich irgendwie mit der Situation arrangiert. Und dann frage ich doch: "Darf ich mal neugierig fragen: Hat sie einen Luftröhrenschnitt?" Ja, hat sie, seit April. "Es gibt Geräusche, die vergisst man dann doch nicht...." A. dreht sich auch zu mir rum, und weil es gemein ist über und nicht mit Kindern zu sprechen, gehe ich zu den dreien. Der Vater erzählt, dass A. nicht mehr schlucken kann, daher der Schnitt und daher die Magensonde. Ich erzähle kurz von meiner Jüngsten. Dass ihr Luftröhrenschnitt lange her ist und dass es ihr gut geht. Die Narben an A.s Kopf erzählen mir, dass sie eine ganz besondere Kämpferin ist, deren Geschichte hoffentlich ein gutes Ende nimmt. Der Vater erzählt ein wenig, bis ich schliesslich weiter geschickt werde und mich verabschiede.
Was bleibt ist ein Knoten im Bauch und Tränen in den Augen. Es tut noch immer weh, ja....
A. schicke ich auf diesem Weg nochmal ganz viel Kraft auf dem Weg zum gesund werden.
Dienstag, 28. April 2015
Aufgabe für Mai....
http://newsletter.aktion-mensch.de/inxmail/d/d.html?udhsqe0b0pek0000d0qckyrq1704
""Wenn Du jemanden ohne Lächeln siehst, gib ihm Deines", heißt es in einem Sprichwort aus Myanmar. Was? Du traust dich nicht? Spring über deinen Schatten, und du wirst sehen, wie positiv die Reaktionen sind. Die Freude kehrt zu dir zurück und begleitet dich durch den Tag."
Die erste Aufgabe, die wird spannender, aber auch nicht unlösbar. ;o)
https://www.aktion-mensch.de/begegnung/fotoaktion-begegnet_in.html
""Wenn Du jemanden ohne Lächeln siehst, gib ihm Deines", heißt es in einem Sprichwort aus Myanmar. Was? Du traust dich nicht? Spring über deinen Schatten, und du wirst sehen, wie positiv die Reaktionen sind. Die Freude kehrt zu dir zurück und begleitet dich durch den Tag."
Die erste Aufgabe, die wird spannender, aber auch nicht unlösbar. ;o)
https://www.aktion-mensch.de/begegnung/fotoaktion-begegnet_in.html
Donnerstag, 16. April 2015
Das erste Mal...
... war das Mädchen aus dem Nachbarhaus mit seinen Spritzen und dem Insulingeruch.... und den Aufklärungsheftchen für Freunde.
Das erste Mal? Schaut mal hier... https://www.aktion-mensch.de/begegnung
Und weil ich neugierig bin, habe ich mich angemeldet. Leider erst gestern, so dass ich wohl vermutlich bis Mai warten muss. Dann erst weiss ich, auf was ich mich da eingelassen habe.
Das beeindruckenste Mal ... da kann ich mich gar nicht entscheiden. Der Chat mit einer, die ohne unterstützende Kommunikation gar nicht so lebendig sein könnte, wie sie ist? Meine Schwester, wie sie mit der Behinderung ihrer Tochter umgeht? Oder meine Nichte selbst? Oder oder oder... mag da gar keine Auswahl treffen.
Das erste Mal? Schaut mal hier... https://www.aktion-mensch.de/begegnung
Und weil ich neugierig bin, habe ich mich angemeldet. Leider erst gestern, so dass ich wohl vermutlich bis Mai warten muss. Dann erst weiss ich, auf was ich mich da eingelassen habe.
Das beeindruckenste Mal ... da kann ich mich gar nicht entscheiden. Der Chat mit einer, die ohne unterstützende Kommunikation gar nicht so lebendig sein könnte, wie sie ist? Meine Schwester, wie sie mit der Behinderung ihrer Tochter umgeht? Oder meine Nichte selbst? Oder oder oder... mag da gar keine Auswahl treffen.
Glückstagebuch 16.04.
Vor einigen Wochen bin ich auf die Plattform iversity gestossen, die online Kurse anbieten. Neu gestartet ist dort der Kurs "Meine Schule transformieren" - ok, kein Kurs, ein Reiseführer. Aber, abgesehen davon dass ich das Dozententeam sehr interessant finde, auch erstmal zweitrangig. Denn - um es dann doch irgendwie kurz zu fassen, darüber habe ich eine Buchempfehlung bekommen "Dein Glückspilztrainier" von Carina Mathes.
Und dann war sie wieder da, die Empfehlung ein Glückstagebuch zu schreiben. Alles klar, mache ich. Und weil ich das irgendwie mir in Papierform gerade nicht vorstellen kann, halt hier im Blog. (Mindestens) Drei Dinge, wenn möglich täglich, aber ansonsten halt immer, wenn ich daran denke.
1. Zuschauen, wie ein zartes Freundschaftspflänzchen auf der Arbeit am wachsen ist und den Umgang der Kinder miteinander erleben.
2. Spüren, wie gut der Kinderzirkus tut. (Trapez war toll, nur das Krafttraining sei anstrengend)
3. Meinen Papa treffen, mit ihm reden und dabei noch ein Eis geniesen.
4. Entenküken beobachten, wie sie in Mamas Nähe zur Ruhe kommen.
Und dann war sie wieder da, die Empfehlung ein Glückstagebuch zu schreiben. Alles klar, mache ich. Und weil ich das irgendwie mir in Papierform gerade nicht vorstellen kann, halt hier im Blog. (Mindestens) Drei Dinge, wenn möglich täglich, aber ansonsten halt immer, wenn ich daran denke.
1. Zuschauen, wie ein zartes Freundschaftspflänzchen auf der Arbeit am wachsen ist und den Umgang der Kinder miteinander erleben.
2. Spüren, wie gut der Kinderzirkus tut. (Trapez war toll, nur das Krafttraining sei anstrengend)
3. Meinen Papa treffen, mit ihm reden und dabei noch ein Eis geniesen.
4. Entenküken beobachten, wie sie in Mamas Nähe zur Ruhe kommen.
Freitag, 10. April 2015
Trapez
"Ab nächsten Donnerstag darf sie zum Trapeztraining". Danach war das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht meiner Mittleren raus zu bekommen .... ich glaub, sie freut sich :D Immerhin hat sie jetzt knapp anderthalb Jahre darauf gewartet.
"Pseudogott, Pseudogott"
Ja, dieses Kind, frisch getauft, läuft neben mir her, kichert und ruft "Pseudogott". Warum? Es hat mit "Mara und der Feuerbringer" gesehen und sich voll mit der im Film 15jährigen Mara identifiziert. Vor allem eben am Ende.
Leider kommt der Film nicht so gut an, weshalb wir ihn wohl eher nicht noch einmal im Kino sehen... Wer ihn noch nicht gesehen hat. Es ist ein Fantasyfilm für alle von 8 bis ins hohe Alter. Mit so viel Herzblut und Humor .... schade, dass er den Mainstream-Kinogänger-Geschmack nicht trifft ...
Aber auch "Wicki lügt" hat was.... naja, warten wir auf die DVD... so lange trällere ich noch das Lied vom Abspann.
Leider kommt der Film nicht so gut an, weshalb wir ihn wohl eher nicht noch einmal im Kino sehen... Wer ihn noch nicht gesehen hat. Es ist ein Fantasyfilm für alle von 8 bis ins hohe Alter. Mit so viel Herzblut und Humor .... schade, dass er den Mainstream-Kinogänger-Geschmack nicht trifft ...
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