* Heute morgen habe ich zwei Pakete für Obdachlose weg gebracht. Kleine Wichtelpakete, gefüllt mit Hygieneartikeln, Süsskram und Mandarinen. Zusammen mit 170 anderen Paketen bilden sie morgen eine Nikolausüberraschung für die Obdachlosen in der Stadt, die nichts davon ahnen und sich einfach nur über die sonntägliche Verteilung freuen.
* Immer mal wieder lasse ich ein Centstück fallen und stelle mir vor, wie sich der-/diejenige freut, der es findet. Einen Glückscent. Dass das gut klappt merke ich immer wieder, wenn ich mal einen finde. :)
* Vor einem Jahr habe ich Foodsharing kennen lernen dürfen. Seit ein paar Wochen hat es meine Jüngste für sich entdeckt und freut sich immer wieder, wenn jemand in der Nähe Lebensmittel vor dem Mülleimer gerettet hat und verteilt. Vor zwei Wochen haben wir eine junge Frau kennen gelernt, die sich sehr gefreut hat, dass wir bei der Verteilung auch an sie und ihren Hund gedacht haben. Als wir heute an einer Frau vorbei gefahren sind, die offensichtlich gerade auf der Strasse lebt, war es nur ein kurzes "teilen wir?" und ein "ja klar"....
* Morgen ist Nikolaus, der Schutzpatron der Kinder. Gerne wäre ich dabei, wenn die beiden Kinder unter uns im Haus morgen die Tür aufmachen und unsere Schokonikoläuse vor der Tür finden.....
* Dann war da noch der Paketbote, dem ich heute morgen fast einen Vogel gezeigt hätte. Er hätte tatsächlich die Pakete für mich und die Nachbarn die 4 Etagen hoch getragen... und dass obwohl ich eh hoch muss und die nicht schwer waren. So durfte er nur einen Schokonikolaus mit ins Auto nehmen und hat sich wohl noch ein wenig gewundert, dass ich ihn nicht habe tragen lassen :)
Unglaublich viel verändert sich bei mir. In mir. Ich lerne Menschen kennen, die mich tief bewegen, obwohl die Personen sich dessen gar nicht bewusst sind. Dann gibt es natürlich auch die Tage wie gestern, die mich völlig aus der Bahn werfen. Unvorhergesehene Hindernisse, anstrengende Telefonate ... aber, am Ende lerne ich, dass alles gut wird und dass es gar nicht weh tut, wenn ich selbst mal um Hilfe bitten muss.
Sonntag, 6. Dezember 2015
Dienstag, 22. September 2015
Demnächst....
... zieht hier dann eine Bratsche statt einem Cello ein.
"Weisst du Mama, ich hab mir überlegt, dass ich traurig bin, wenn ich Cello spielen möchte und nicht ausgesucht werde. Die Bratsche hat die gleichen Töne wie das Cello, daher habe ich mir die dann ausgesucht". Dass ihre neue Freundin auch Bratsche spielen möchte, hat wohl noch seinen Teil dazu beigetragen.
Abenteuer Streicherklasse. Ich bin mal gespannt, wie es wird, wenn das Leihinstrument hier eingezogen ist.
"Weisst du Mama, ich hab mir überlegt, dass ich traurig bin, wenn ich Cello spielen möchte und nicht ausgesucht werde. Die Bratsche hat die gleichen Töne wie das Cello, daher habe ich mir die dann ausgesucht". Dass ihre neue Freundin auch Bratsche spielen möchte, hat wohl noch seinen Teil dazu beigetragen.
Abenteuer Streicherklasse. Ich bin mal gespannt, wie es wird, wenn das Leihinstrument hier eingezogen ist.
Samstag, 19. September 2015
Tiefes Glück
Ein hibbelndes Kind
Neugierde und ein wenig Unsicherheit, was uns erwarten wird
Klingeln müssen
Eine freundliche Begrüssung
Eine gewohnte Schüchternheit
Das erste Strahlen beim ausprobieren des Rollstuhls und der amüsierte Blick von mir
Neugierige Sportkollegen
Direkt einbezogen werden
Gemeinsames Training
Gemeinsames Spiel
Feststellen, dass niemand wirklich Rollstuhl fährt, ausser zum Sport
und abends ein Kind, dass immer noch schwärmt und die Zeit wahlweise zurück oder vor drehen will um direkt wieder ins Training zu können....
eine Mutter, die tiefes Glück empfindet, weil sie noch nie eine Sportart gesehen hat, wo Neulinge direkt so selbstverständlich mit eingebunden worden sind.
Rollstuhlsbasketball, Schnupperstunde.
Neugierde und ein wenig Unsicherheit, was uns erwarten wird
Klingeln müssen
Eine freundliche Begrüssung
Eine gewohnte Schüchternheit
Das erste Strahlen beim ausprobieren des Rollstuhls und der amüsierte Blick von mir
Neugierige Sportkollegen
Direkt einbezogen werden
Gemeinsames Training
Gemeinsames Spiel
Feststellen, dass niemand wirklich Rollstuhl fährt, ausser zum Sport
und abends ein Kind, dass immer noch schwärmt und die Zeit wahlweise zurück oder vor drehen will um direkt wieder ins Training zu können....
eine Mutter, die tiefes Glück empfindet, weil sie noch nie eine Sportart gesehen hat, wo Neulinge direkt so selbstverständlich mit eingebunden worden sind.
Rollstuhlsbasketball, Schnupperstunde.
Montag, 14. September 2015
Selbsttest
Unfreiwillig, zugegeben. Ich war heute zu früh zum Gespräch und musste aber noch Notizen machen. Also sitze ich im Atrium der Schule meiner Mittleren und schreibe meine Notizen.
Dann denke ich daran, wie es wohl ist, wenn all der Lärm ungefiltert auf mich eindringen würde und ich immer noch etwas schreiben müsste..... und dann konnte ich nochmal Situationen mit meinem Schützling ein klein wenig anders verstehen.
Dann denke ich daran, wie es wohl ist, wenn all der Lärm ungefiltert auf mich eindringen würde und ich immer noch etwas schreiben müsste..... und dann konnte ich nochmal Situationen mit meinem Schützling ein klein wenig anders verstehen.
Sonntag, 13. September 2015
Was tun im Herbst...
In Anlehnung an eine Liste von "10 Dingen, die du im Herbst tun solltest" hat ein lieber Autoren-Kollege von mir eine Liste gesammelt mit Dingen, die man auch noch machen sollte.
Neben Kastanien sammeln (erledigt) und Drachen steigen (sowieso) sind auch Dinge dabei, die hier in der Stadt eher schwierig werden. In einen Blätterhaufen legen und die Wolken beobachten zum Beispiel.
Pilze sammeln würde ich furchtbar gerne.... aber die isst hier dann niemand. :(
Also hier meine Liste für den Herbst, Bilder gibts natürlich auch dazu:
* Drachen steigen lassen
* mit Kastanien basteln KathiPirati hat wunderbare Herbst-und-auch-andere-Inspirationen
* in eine Pfütze springen (memo an mich: neue Schuhe besorgen!)
* Ahornsamen fliegen lassen und mit ihnen basteln (Libellen zum Beispiel)
* ein Herbst-Mandala aus Blättern, Stöcken, und Steinen legen
* Pilze basteln
* Herbstluft geniesen inc. Herbstsonne erledigt heute, während die Mittlere Einrad gefahren ist, habe ich gelesen
* Kastanienbilder mit getrockneten Blättern gestalten (gute Idee für die Kita)
* durch taubedeckte Wiesen laufen
* Spaziergänge im (dichten) Nebel
* Herbstblätter und Sorgen in einen Bach werfen
* Wolken beobachten (am liebsten, während man im Blätterhaufen liegt)
* Herbstblätter falten
Neben Kastanien sammeln (erledigt) und Drachen steigen (sowieso) sind auch Dinge dabei, die hier in der Stadt eher schwierig werden. In einen Blätterhaufen legen und die Wolken beobachten zum Beispiel.
Pilze sammeln würde ich furchtbar gerne.... aber die isst hier dann niemand. :(
Also hier meine Liste für den Herbst, Bilder gibts natürlich auch dazu:
* Drachen steigen lassen
* mit Kastanien basteln KathiPirati hat wunderbare Herbst-und-auch-andere-Inspirationen
* in eine Pfütze springen (memo an mich: neue Schuhe besorgen!)
* Ahornsamen fliegen lassen und mit ihnen basteln (Libellen zum Beispiel)
* ein Herbst-Mandala aus Blättern, Stöcken, und Steinen legen
* Pilze basteln
* Kastanienbilder mit getrockneten Blättern gestalten (gute Idee für die Kita)
* durch taubedeckte Wiesen laufen
* Spaziergänge im (dichten) Nebel
* Herbstblätter und Sorgen in einen Bach werfen
* Wolken beobachten (am liebsten, während man im Blätterhaufen liegt)
* Herbstblätter falten
Freitag, 11. September 2015
Supertoll
Die erste Woche im neuen Schuljahr ist geschafft.
Die Kinder, die im Sommer verabschiedet worden sind, scheinen gewachsen zu sein auf dem Weg von der Kita zum Schulkind. Durch meinen Schützling begleite ich dieses Jahr auch die Schulgruppe mit... spannend.
Meine Jüngste lebt sich im 4. Schuljahr ein. So langsam muss ich mich daran gewöhnen, dass ich nochmal durch das Schulwahl-Chaos muss.
Die Mittlere findet die neue Schule "supertoll". Und das, obwohl der 5er Jahrgang sechszügig ist. Latein, die Klasse, die Klassenlehrerin, alles ist im Moment neu und spannend. Seit der Schulungswoche verwendet sie selbstverständlich Diabetes-Fachbegriffe und muss lernen, dass andere damit nichts anfangen können.
Die Grosse hat noch 2 Jahre bis zum Abi. Komisches Gefühl. Obwohl sie an einer anderen Schule ist, hat sie meine Leistungskurslehrerin jetzt auch in ihrem LK, das ist noch komischer. Da bin ich mal gespannt, wie das letzte halbe Jahr bis zum 18. Geburtstag so wird, falls es überhaupt ein ernsthaftes Lehrer-Eltern-Schülergespräch geben sollte.
Die ganz Grosse freundet sich mit der neuen Praktikumsstelle an (eher entspannter als die letzte, fast schon langweilig) und sucht weiter nach dem, was sie nach dem Fachabi machen möchte.
Die Kinder, die im Sommer verabschiedet worden sind, scheinen gewachsen zu sein auf dem Weg von der Kita zum Schulkind. Durch meinen Schützling begleite ich dieses Jahr auch die Schulgruppe mit... spannend.
Meine Jüngste lebt sich im 4. Schuljahr ein. So langsam muss ich mich daran gewöhnen, dass ich nochmal durch das Schulwahl-Chaos muss.
Die Mittlere findet die neue Schule "supertoll". Und das, obwohl der 5er Jahrgang sechszügig ist. Latein, die Klasse, die Klassenlehrerin, alles ist im Moment neu und spannend. Seit der Schulungswoche verwendet sie selbstverständlich Diabetes-Fachbegriffe und muss lernen, dass andere damit nichts anfangen können.
Die Grosse hat noch 2 Jahre bis zum Abi. Komisches Gefühl. Obwohl sie an einer anderen Schule ist, hat sie meine Leistungskurslehrerin jetzt auch in ihrem LK, das ist noch komischer. Da bin ich mal gespannt, wie das letzte halbe Jahr bis zum 18. Geburtstag so wird, falls es überhaupt ein ernsthaftes Lehrer-Eltern-Schülergespräch geben sollte.
Die ganz Grosse freundet sich mit der neuen Praktikumsstelle an (eher entspannter als die letzte, fast schon langweilig) und sucht weiter nach dem, was sie nach dem Fachabi machen möchte.
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