Die Tage fliessen vorbei. Geplant ist, die Paralympioniken am Flughafen zu begrüßen. Auf dem Wege die letzten Dinge einzukaufen werde ich abgefangen. Eine fremde Nummer, ein befremdlicher Anruf. Die Mutter des Freundes der Tochter. Darauf hin kehre ich um und rufe den RTW. Betrete wieder die Parallelwelt. In der Klinik ein "die war doch erst da" der Mitarbeiter. Stimmt, erst vergangene Woche entlassen. Damals mit einer Stoffwechselentgleisung, heute mit einem neuen Suizid. Ein Wort, dass mir inzwischen viel zu leicht über die Lippen kommt. Aber, die Klinik vor Ort hat keinen Platz, daher geht es weiter.
Es hämmert in meinem Kopf. Hört das nie auf? Findet sie immer neue Wege? Wo endet es? Endet es irgendwann damit, dass sie sich nicht finden lässt und es dann endlich "geschafft hat"? Gibt es Schutz? Für sie? Für uns? Wir wissen, dass wir uns auf einem Drahtseil befinden, aber der Absturz tut immer wieder neu weh ....
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen