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Freitag, 10. Januar 2014

Nein, nicht "nur eine Phase"

Vor einigen Wochen habe ich via Facebook eine Rubrik gesehen, wie lange die Phasen der Kindheit sind. Neugeborene, Babys, Kleinkinder, ... alles überschaubare Zeiten. Bis hin zur Pubertät. Und dann sind sie irgendwann aus dem Haus. Sie sind es wert, "nicht nur eine Phase" zu sein.
Julia schrieb bereits im Dezember einen Post, der mich heute nochmal nachdenklich gemacht hat. "Nutze die Zeit" ... und recht hat sie ...
Ganz unten ... da verlinkt sie noch das Video dass den 16jährigen Zach zeigt, der nach der Krebs-Diagnose die letzten Monate seines Lebens genutzt hat um Musik zu machen.
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Aus der Videobeschreibung: "On May 20, 2013, cancer took the life of Zach Sobiech but his legacy will live on through the beacon of love and hope he delivered through infectious lyrics and memorable tunes have imprinted on the minds and hearts of millions around the world."

9. Januar

Heimfahrt. (viel zu früh, wie irgendwie immer)

8. Januar - Berlin Greeter

Es hat sich angefühlt wie die Verabredung zum ersten Date, als ich Ende 2013 uns für einen "Greet" bei den Berlin Greetern angemeldet habe. Sehr kurzfristig und so war es auch, als wir gefahren sind, nicht klar, ob es klappen wird. Montag nacht kam die Mail "es klappt" mit Kontaktdaten unseres "Greeters".
Jetzt ging das Abenteuer irgendwie erst richtig los. Treffpunkt vereinbaren und dann ganz viel Vertrauen haben.
Das Vertrauen ist belohnt worden - sogar irgendwie mehr als das.

"Komm als Gast - geh als Freund."

Meine Kleine, die Mittlere und ich können es voll unterschreiben. Allzu viele Details soll ich nicht verraten, das hat mich Che gebeten. Daher nur ein paar Bilder... die nicht annähernd den einmaligen Tag wieder geben können.








Gerne werden wir mal "Wiederholungstäter", gerne auch in einer anderen Stadt. Es hat so viel mehr gebracht als sich alleine Alex, Brandenburger Tor, East Side Gallery, Zoo oder all die anderen üblichen Verdächtigen anzusehen, die zu Berlin gehören.

7. Januar

Kein Zug, kein Bus ... aber die Sonne lachte am Himmel. Also Besucherhund und Kinder nehmen und raus...
Unser Ziel war der nahe gelegene Aussichtsturm. 
Zwischendurch die Jüngste damit ködern, dass sie Bilder machen darf, damit sie den Weg bergauf weiter mitgeht.
Amüsiert haben mich die in allen vier Himmelsrichtungen angezeigten Städte, für die "Wanderziele, die etwas weiter weg sein dürfen". Die Aussicht war gigantisch ... 
Nur ein kleiner Ausschnitt ... 

6. Januar


Mit meinen beiden "Kleinen" sind wir zu Besuch beim Schäfchen. 3 1/2 wundervolle Tage, in denen leider für die Schäfchen-Familie mit Arbeit und Schule ein Stück Alltag zurück gekehrt ist. Nach der langen Anreise am Vortag erlebe ich eine Meuterei bei dem Vorschlag nach Berlin zu fahren. Also wird es das deutlich näher gelegene Brandenburg. "Boah ist das schön hier, viel sauberer als der Rhein" meint meine Mittlere.
Das Wetter hätte besser sein können ... aber ansonsten war es ein schöner Tag in einem irgendwie liebenswerten Städtchen.

Ein Jahr in Bildern

Vor einigen Jahren war es "hip" jeden Tag ein Foto zu veröffentlichen und damals habe ich es auch versucht, aber nicht lange durch gehalten. Dieses Jahr möchte ich es nochmal starten. Kathi zeichnet jeden Tag. Das traue ich mir längst nicht zu, aber jeden Tag ein Foto zu veröffentlichen (oder alle paar Tage mehrere *kicher*), das traue ich mir zu. Vielleicht mit ein paar Pausentagen...  :)

1. Januar
Mini-Kuchen vor meinem Mann "sichern" :D

2. Januar 

3. Januar

4. Januar
Nussecken gebacken für das Kaffee trinken morgen.

5. Januar
Passender hätte der verschenkte Glückskeks nur schwer sein können.


Willkommen 2014

Das vergangene Jahr war komisch, anstrengend, kraftraubend ... hat aber doch für mich ganz entscheidende Wendepunkte gebracht.

* Fast zeitgleich mit dem Moment, als meine Mutter anfing massiv abzubauen, habe ich beschlossen auf Fleisch zu verzichten. Ein 3/4 Jahr lebe ich jetzt annährend fleischlos und fühle mich gut dabei. Ich vermisse nichts, denke aber manchmal darüber nach, was für ein Geschenk mir meine Mama damit wohl gemacht hat.
* Ebenso in dem Zeitraum habe ich das erstmal erfahren dürfen, wie es ist gekündigt zu werden. Wenn auch "betriebsbedingt", so war es doch eine merkwürdige Erfahrung. Letztlich hat sie mir aber die nötige Wendung gebracht, die mich wieder in die berufliche Richtung geführt hat, in der ich mich wohl fühle.
* Im Sommer haben wir "Zuwachs" bekommen. 8 Pfoten und 2 Füsse beleben jetzt das Haus und ich habe Respekt vor allen, die Pflegekinder aufnehmen. Bei uns wusste ich halbwegs, worauf ich mich einlasse ... und dennoch ist der Alltag voller Überraschungen.

2014 ... nun ist es da. In der Silvesternacht brachte meine Mittlere den Satz, der vielleicht für 2014 prägend wird:

"Hier riechts nach Abenteuer"