Seiten

Sonntag, 24. März 2024

Parallelwelten

 Dringend sollte ich mal wieder schreiben, eigentlich Tagebuch. Offline. Aber da setzte ich mich ja doch nicht dran, also online und Blog. Ob das besser ist? Wird sich zeigen.

Das letzte Jahr hat zwei Diagnosen in meinem Umfeld mit sich gebracht, die beide eine Persönlichkeitsstörung beinhalten vor der ich ein wenig Angst und Respekt habe. Einmal trifft es meinen Mann, einmal eine meiner Töchter. 

Völlige Parallelwelten tun sich auf. Ich bin hin und her gerissen und Weltenwandlerin. Anstrengend.

Mittwoch, 6. Juli 2022

Verrückte Zeit

 ... aber voller Dankbarkeit. Die Panik darf Vertrauen weichen. Das zarte Pflänzchen wird hoffentlich weder vertrocknen, noch kaputtgegossen werden, sondern wachsen.

... voller Vertrauen. Netter ist ein Erstgespräch in Begleitung der Chefs. Soll nicht sein. Der Start der neuen Maßnahmen ist eh schon kurios. Aber ich vertraue auf mich und auf die Kinder. Der Rest wird sich schon geben.

... mit zu kurzen Nächten und viel zu vielen Plänen und Ideen. ;)

... mit wachsendem Frieden im Herzen. <3 

Sonntag, 3. Juli 2022

Der Frieden im Herzen


Ich drehe den Schlüssel rum. Heute bin ich Gastgeberin, mit einer Kollegin aus dem Liturgiekreis zusammen. Blumen werden uns gebracht, die Treppe vor der Kirche kurz aufgeräumt. Das Herz schlägt bis zum Hals und ich bin aufgeregt ohne Ende. Das erste Glitzern im Auge habe ich bei der liebevollen Vorbereitung. Was ist vor, was ist nach dem Gottesdienst zu tun - mit Fotos um sich im Gewirr des Schaltschrankes nicht zu verlieren. Einsingen mit der Querflöte, staunen über das Selbstbewusstsein mit dem ich singe. 
Und dann, dann ist es 10 Uhr und die Begrüßungsworte werden gesprochen. Wir singen, wir beten. Bei der Predigt (ausgerechnet da...) dann der Punkt an dem ich spüre, ja. Ja, jetzt habe ich den Sprung hin zum Gottesdienst feiern gemacht und es beginnt Spaß zu machen. Die Aufregung weicht der Anspannung um dem Rahmen den nötigen Ernst zu geben. Gute Gespräche beim Kirchencafé sind ein schöner Ausklang. Die Anspannung braucht länger, bis sie abgefallen ist, der Frieden im Herzen von dem ich in der Predigt gesprochen habe, der begleitet mich länger. 

Sonntag, 26. Juni 2022

Wassergeflüster

Nein, der See ersetzt kein Lagerfeuer, aber auch er lädt zum baumeln der Seele ein und bringt Leichtigkeit. 
Definitiv war es ein Wochenende zum heilen ...🥰

Freitag, 24. Juni 2022

Alles Gute zum Geburtstag Papa 🌻

Für Geburtstagsgrüße in den Himmel könnte die Serviette nicht passender sein.  Für 84 Kerzen hätten wir einen großen Kuchen gebraucht...

Donnerstag, 23. Juni 2022

Regenbogenzeit


Obwohl die Regentropfen noch fallen, schauen wieder ein paar Sonnenstrahlen heraus. Gute Voraussetzungen für einen Regenbogen und um Danke zu sagen:

- für das Lächeln, dass mir Feuerwehrautos auf das Gesicht zaubern (und die Aussicht bald einen Feuerwehrmann wieder im weiteren Familienkreis zu haben)

- für den Zauber der Glühwürmchen (und die absolut niedliche Reaktion des Hundes)

- für die Ruhe, die die Tiere auf dem Kinderbauernhof selbst wilden Kindern vermitteln

- ja, auch für den Sonnenbrand, denn er zeigt mir, dass ich draußen arbeiten darf

- für das Lachen bei der Wasserschlacht

- für den liebevoll gedeckten Tisch

- für den Sonnenschein nach dem Regen 

Mittwoch, 22. Juni 2022

Narbentage

Karindrawings  habe ich in der letzten Supervision kennen gelernt. Dort war schon die gezogene Karte mehr als passend und fasste den Tag gut zusammen. Der heutige Text (hinter dem Link) bringt es auch wieder auf den Punkt. Krasser Shit, den mir das Leben zumutet. Jo. Zwei Sätze greife ich für heute raus:

"Das Leben fügt dir NARBEN zu."
Ja, heute ist so ein Narbentag. Scheitern aushalten. Akzeptieren, dass die eigenen Vorstellungen für den Lebensweg der Tochter nicht passen. Flexibel sein, weil Termine ausfallen. Nachtrauern, dass man nicht die erhoffte Auszeit vom Arbeitsalltag bekommt. Den Arbeitsalltag mit verschiedenen Vorstellungen und Überzeugungen aushalten. Trost spenden, etwas verbalisieren für die das Gegenüber keine Worte hat. Angst haben. Erklären, dass man verletzt ist. Ich glaube, das ist mit am schwersten gefallen heute. Tränen laufen lassen. Heute mittag, heute abend. Hundefell nass weinen dürfen. Schwere Sätze aushalten, sacken lassen. Zeit zum traurig und verletzt sein nehmen. 

"Leben heilt."
Ja, irgendwann werden die großen und kleinen Schrammen des heutigen Tages wieder irgendwann heilen. Für die unverhofften Segenspuster bin ich dankbar.